Nach XXL-Pause: So will die Austria gegen Sturm neu durchstarten

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Mit Platz zehn hinkt die Austria ihren Ansprüchen hinterher. Nach dem intensiven wie holprigen Start kam die lange Pause wie gerufen, oder? „Sie war kein Nachteil“, gab Trainer Stephan Helm zu. Er weiß genau: Die Veilchen müssen jetzt liefern, sonst ist nicht nur die anvisierte Meistergruppe, sondern auch sein Job in Gefahr. Die nächsten fünf Runden bis zur nächsten länderspielbedingten Pause werden richtungsweisende für die Austria. Los geht es gleich mit dem Schlager am Samstag gegen Sturm (19.30/live auf Sky).

Knapp drei Wochen ist das letzte Spiel der Violetten her. Die Pause habe man gut genützt. „Wir haben Energie getankt, einige Dinge aufgearbeitet, dann die nächsten Schritte geplant und uns dann intensiv vorbereitet“, erklärte Helm. Aber auch abseits des Trainingsplatzes waren der Coach und sein Kapitän gefordert.

„Wir sind mit Platz zehn nicht zufrieden“, stellte Manfred Fischer klar, „es bringt aber nichts, wenn ich jetzt an alle appelliere, dass es besser werden muss. Jeder muss es verstehen, jeder muss sich überlegen, was er beitragen kann, damit wir als Mannschaft besser funktionieren.“ Dazu hat es auch einige Vieraugengespräche gegeben: „Wir haben alles kritisch reflektiert.“ Man dürfe jetzt aber nicht glauben, dass gleich auf Anhieb alles besser werden wird. Step by Step lautet das Motto.

Gegenpressing

Eine Sache, die besser funktionieren soll, ist das Gegenpressing. „Daran haben wir gearbeitet, das wollen wir schon gegen Sturm zeigen“, so Fischer. Die Erinnerungen der Veilchen ans letzte Heimspiel gegen die Grazer sind keine guten. Im März verlor man nach guter erster Halbzeit noch 2:5. Es war aber auch die einzige Niederlage gegen Sturm in den letzten neun Duellen.

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Überraschungen seitens der Grazer erwartet Helm keine. „Sturm wird mannorientiert gegen den Ball sein, das ist klar. Die Frage ist eher, was wir machen werden. Wir müssen ihre Muster durchbrechen.“ Die Austria sei nicht die Mannschaft, die sagen kann, sie spiele gegen jede Mannschaft gleich. „Wir wollen und müssen unberechenbar sein.“ Dass bei Sturm mehrere Leistungsträger ausfallen, beeinflusste Helm in der Vorbereitung nicht. „Sie haben einen großen Kader.“

Sieben Verletzte

Dennoch sind die Grazer derzeit nicht gerade vom Glück verfolgt. Im Gegensatz zur Austria können die Steirer nicht von einer gut genutzten Pause sprechen. Viele Teamspieler mussten abgestellt werden – nicht alle kehrten gesund zurück. Nach Otar Kiteishvili fällt mit Gizo Mamageishvili ein weiterer Georgier aus. Insgesamt sind sieben Spieler verletzt, dazu kommen die angeschlagenen Albert Vallci und Arjan Malic. Jürgen Heil ist gesperrt. Jammern will Trainer Fabio Ingolitsch dennoch nicht: „Ich bin überzeugt, dass wir eine starke Mannschaft auf den Platz bekommen.“

In der Tabelle geht es für die Grazer darum, den Anschluss an das Top-Trio zu wahren. Die Austria könnte sich mit dem zweiten Heimsieg auf Platz fünf nach oben katapultieren.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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