Nach 0:3-Debakel in Altach: Der WAC ist neues Schlusslicht

Sport

Wer den Spielern des WAC beim Verteidigen zusieht, dem wird schnell klar, weshalb der Verein seit dieser Runde die rote Laterne hat. Denn das Defensivverhalten des Teams aus Wolfsberg ist schlicht nicht bundesligatauglich.

Im Kellerduell mit Altach offenbarten die Kärntner erneut erschreckende Abwehrschwächen, die sich nun schon wie ein roter Faden durch diese Saison ziehen – nach der 0:3-Niederlage im Ländle ist der WAC neues Schlusslicht.

Früher Rückstand

Die Wolfsberger gerieten schon nach sechs Minuten auf die Verliererstraße. Abwehrchef Behounek agierte im Laufduell mit Diawara wieder einmal zu behäbig, der Altacher Angreifer umkurvte auch noch Diabate und schoss zum 1:0 ein (6.).

Vor dem 0:2 durch Böckle (13.) unterlief dann Wohlmuth ein verhängnisvoller Schnitzer. Kurz vor der Pause stellte sich der WAC abermals tollpatschig an: Nach einem Patzer von Behounek zog Piesinger gegen den durchbrechenden Diawara die Notbremse und flog mit Rot vom Platz.

1 Punkt in 6 Partien

Gleich nach dem Seitenwechsel erhöhte Diawara auf 3:0 (50.), wieder hielt sich die Gegenwehr der Kärntner in Grenzen. 

Der WAC befindet sich im freien Fall: In den letzten sechs Partien konnte das Team von Thomas Silberberger lediglich ein Pünktchen holen.

3 Tore in einem Spiel

Im Duell zwischen Hartberg und Aufsteiger Austria Lustenau gingen die Hausherren nach 9 Minuten in Führung: Hoffmann schloss einen sehenswerten Konterangriff ab – 1:0.

Die Vorarlberger zeigten sich freilich unbeeindruckt und schlugen schon zwei Minuten später durch Gashi zurück (1:1). Noch vor der Pause erhöhte Rapid-Leihgabe Weixelbraun auf 2:1 für Lustenau (43.).

  Der große Schlager der Runde: So steht es in Linz bei LASK - Rapid

Turbulente Schlussminuten

In den zweiten 45 Minuten waren dann freilich die Hartberger tonangebend: Hoffmann glich mit seinem zweiten Treffer aus (55.), danach hatte Feldhofer seinen großen Auftritt: Der 19-Jährige zeigte sich nach einem Ausflug von Lustenau-Goalie Scher handlungsschnell und bugsierte den Ball aus 35 Metern ins Tor (60.).

Mit seinem dritten Tor erhöhte Hoffmann kurz vor Schluss auf 4:2 (86.). Doch das war’s noch nicht: Weixelbraun gelang für Lustenau in der Nachspielzeit noch der Anschlusstreffer, die Schlussoffensive kam aber zu spät.

Mit dem 4:3-Erfolg setzen sich die Hartberger in den Top 6 fest.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.