
Man muss Fabio Gstrein für seine Ausdauer und Hartnäckigkeit bewundern. Der 29-Jährige will es einfach nicht tatenlos hinnehmen, dass er im Slalom zur Weltspitze zählt, im Riesentorlauf aber nur hinterherfährt.
19 Rennen, 0 Punkte
19 Mal hat der Olympiazweite von Cortina bislang in Weltcup-Riesentorläufen sein Glück versucht, ein Punkt war dem Ötztaler noch nie vergönnt.
Fabio Gstrein lässt sich freilich nicht beirren und versucht den nächsten Anlauf, um vielleicht doch noch im Riesentorlauf Fuß zu fassen.
An der Skitechnik würde es nicht scheitern, sagen seine Trainer, „mit meiner hohen Nummer ist es halt schwer“, weiß der Tiroler. Bei seinem letzten Riesentorlauf-Start im Weltcup vor einem Jahr in Alta Badia war Gstrein mit Nummer 69 unterwegs – als Allerletzter.
Vor einem Einsatz beim Heimrennen in Sölden (25. Oktober) wartet auf den Lokalmatador noch die interne Qualifikation. Am Freitag werden auf dem Rennhang in Sölden die letzten Startplätze ausgefahren.
Stefan Brennsteiner, Raphael Haaser, Marco Schwarz, Joshua Sturm sowie die Cousins Patrick und Lukas Feurstein sind gesetzt, um die zwei offenen Plätze rittern neben Gstrein noch Asaja Sturm (20), Noel Zwischenbrugger (25) und Jakob Eisner (23). Sollte Abfahrts-Ass Vincent Kriechmayr nach seiner Rückkehr aus Chile spontan in Sölden starten wollen, wird nur ein Ticket ausgefahren.
Bei den Frauen sind Julia Scheib, Stephanie Brunner, Ricarda Haaser, Victoria Olivier, Nina Astner und Franziska Gritsch Fixstarterinnen, um die drei freien Plätze fahren Leonie Raich (21), Natalie Falch (22), Elena Riederer (21), Valentina Rings-Wanner (21) und Viktoria Bürgler (22).
Source:: Kurier.at – Sport



