Erste Group nach neun Monaten mit mehr Gewinn

Wirtschaft

Die börsennotierte Erste Group ist dank des Polen-Geschäfts, das heuer erstmals in die Bilanz einfließt, in den ersten neun Monaten 2026 kräftig gewachsen. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von 3,1 Milliarden Euro, gut ein Fünftel mehr als in der Vorjahresperiode. Das Kreditvolumen stieg seit Jahresbeginn um 24 Prozent auf 287 Mrd. Euro, das Ziel für 2026 wurde daher auf 290 Mrd. Euro erhöht, teilte das Unternehmen mit. Aber auch ohne Polen verzeichnete die Gruppe Zuwächse.

So erhöhte sich das Kreditvolumen auf vergleichbarer Basis (ohne Polen) seit Jahresbeginn um 5,8 Prozent, mit Zuwächsen jeweils in Österreich, Tschechien und Ungarn. Im Retailgeschäft betrug das Plus innerhalb der Gruppe 5,1 Prozent, im Firmenkundengeschäft 6,5 Prozent. Im Privatkundengeschäft sei das Wachstum vor allem durch rund 85.000 neu vergebene Wohnbaukredite in den ersten neun Monaten 2026 getragen worden, berichtet das Geldinstitut.

Die Einlagen (ohne Polen) legten in den ersten neun Monaten des Jahres um 4,5 Prozent zu, wobei auch hier vor allem Zuwächse in Tschechien, Österreich und Ungarn verzeichnet wurden. Dank der höheren Kredit- und Einlagenvolumina kletterte der Zinsüberschuss in der Vergleichsperiode inklusive Polen um 43,4 Prozent auf 5,8 Mrd. Euro (ohne Polen: plus 7 Prozent), der Provisionsüberschuss um 24 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro (plus 9,5 Prozent).

Die Integration der Erste Bank Polska verlaufe indes planmäßig, so die Bank. Für die geplante Aufstockung des Anteils an der Erste Bank Polska sei der Beginn des Übernahmeangebots für den 2. November und der Start der Annahmefrist für den 3. November geplant. Wie berichtet will die Gruppe ihre Beteiligung von derzeit 49 Prozent auf bis zu 75 Prozent erhöhen.

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Ausblick angehoben

Den Ausblick für das Gesamtjahr hat das Management aufgrund der positiven Ergebnisse angehoben. Neben dem höheren Kreditvolumen erwartet die Bank exklusive Polen ein Plus beim Zinsüberschuss von 6 Prozent (zuvor 5 Prozent), für den Provisionsüberschuss peilt sie ein Wachstum von rund 10 Prozent an (zuvor 7 bis 9 Prozent).

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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