Träumen erlaubt: So steigt der LASK in der Champions League auf

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Nach eineinhalb Spielen ist der LASK in der Champions League angekommen: In Athen gab es gegen AEK ein 0:1, in Linz war Liverpool bereits zur Pause mit 3:0 voran.

Österreichs Doublesieger wirkte überfordert, zeigte bei der ersten Teilnahme an der Königsklasse dann aber Mut: Aus dem drohenden Debakel gegen Liverpool wurde durch einen Flecker-Doppelpack ein beklatschtes 3:6. In Lissabon gelang mit dem 3:2 gegen Sporting sogar eine Sensation. Und Slovan – auch wenn die Slowaken defensiv inferior waren – muss man erst mal völlig verdient mit 4:0 (3:0) abschießen.

Diese sechs Punkte zur Hälfte der Ligaphase öffnen dem LASK die Tür zum Play-off für die Ränge 9 bis 24. Wie sieht die Hochrechnung aus? Nach zwei Durchgängen mit dem neuen Ligaformat zeigt sich, dass die nötige Punktezahl nach acht Partien doch stark variieren kann.

2024/’25 hatten rund um den entscheidenden 24. Platz vier Vereine je elf Punkte. Drei qualifizierten sich für das Play-off, einer wurde trotz der starken Europacup-Ausbeute verabschiedet.

2025/’26 lag die Latte nicht mehr so hoch: Fünf Klubs kamen auf je neun Punkte. Die beiden mit dem besten Torverhältnis schafften die Ränge 23 und 24, für drei Starter kam das Aus.

Somit muss die Marschroute für den LASK lauten, fünf weitere Punkte zu sammeln. Mit insgesamt elf Zähler erscheint es sehr wahrscheinlich, unter die Top 24 zu rutschen. Mit zehn Punkten könnte es sich vielleicht ausgehen. Mit neun Zählern wäre ein Weiterkommen hingegen reines Glück.

Real und drei Chancen

  Schafft der LASK gegen Slovan einen Heimsieg in der Champions League?

Was sagt die Auslosung? Am siebenten Spieltag in Madrid am 19. Jänner (direkt nach der kurzen Winterpause) sollten keine Punkte eingeplant werden. Das wäre vermessen, da Real um die Direktqualifikation via Top 8 spielen wird.

Die kommende Aufgabe heißt Bodö/Glimt, also Kunstrasen in der norwegischen Kälte am 24. November. Es wird schwer, aber nicht unmöglich, zu punkten. Ein Schlüsselspiel wartet in Linz am 9. Dezember gegen Fenerbahce. In der Sommervorbereitung gab es gegen den Großklub aus Istanbul eine 1:2-Heimniederlage.

Sollte bei Bodö oder gegen Fenerbahce gepunktet werden, hat der LASK nach dem Bonusspiel bei Real auf jeden Fall noch ein großes Finale, um die Top 24 zu erreichen: Der FC Porto wirkt heuer verwundbarer. Wird der 27. Jänner vielleicht gar zum neuen Linzer Feiertag?

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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