
Am Freitag haben die Altacher den LASK bis in die Verlängerung voll gefordert, jetzt ist der Fast-Cupsieger mittendrin im Abstiegskampf. Nach rascher Führung drehten zwei Patzer von Tormann Stojanovic die Partie gegen den WAC. Wolfsberg ist nach dem 4:1-Sieg nicht mehr Letzter.
Nach einem Ballgewinn von Bähre gegen Schöpf hatte Altachs Hrstic viel Platz. WAC-Routinier Baumgartner tat nichts, um zu stören, also schloss der Stürmer ab. Via Innenstange landete die Kugel zum 1:0 im Netz (10.).
Nach 20 Minuten kam es für die Kärntner noch schlimmer: Stürmer Ngankam musste mit Muskelproblemen wieder einmal raus.
Zwei Stojanovic-Patzer
Unerwartet durfte WAC-Trainer Silberberger jubeln. Nach einem abgespielten Freistoß stieg Baumgartner hoch. Mit großer Hilfe von Goalie Stojanovic, der den haltbaren Kopfball ins eigene Tor ablenkte, fiel das 1:1 (28.). Nur vier Minuten später dürfte der Routinier noch mit sich beschäftigt gewesen sein. Denn die Mauer war ganz schlecht postiert. Renner erkannte das und zwirbelte den Ball um die Altacher herum, am schläfrigen Stojanovic zum 1:2 vorbei.
Der schwarze Tag des 32-Jährigen dürfte an Schwindelgefühlen gelegen sein, nach der Pause hütete Antosch Altachs Tor.
Nach starkem Ouedraogo-Pass vergab Hrstic das 2:2. Effizienter waren die Wolfsberger: Gattermayer zog nach einem Jäger-Fehler ab (70.). Mit dem 1:4 durch Piesinger war gegen müde Hausherren alles erledigt.
Blau-Weiß ist wieder Letzter, Altach hat nur noch drei Punkte Polster auf das Tabellenende.
Source:: Kurier.at – Sport



