Der große Umbruch in Salzburg: Jetzt ist Mann gefordert

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So richtig verdaut hat man schlechte Saison bei Salzburg immer noch nicht, das wird auch noch dauern. Nichtsdestotrotz laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Ein Mann steht dabei ganz besonders im Fokus: Sportvorstand Marcus Mann. Der Deutsche hat bereits angekündigt, dass es Veränderungen geben wird. Die Wahrheit ist: In Salzburg wird kein Stein auf dem anderen bleiben – der schlechtesten Saison in der Red-Bull-Ära folgt der wahrscheinlich größte Umbruch in selbiger.

Punkt eins auf der Tagesordnung ist die Suche nach einem neuen Trainer. Daniel Beichler musste seinen Stuhl nach nur wenigen Wochen wieder räumen. Aber wer wird sein Nachfolger? Ganz oben auf dem Wunschzettel soll ein Däne stehen. Mike Tullberg hat mit Midtjylland gerade den dänischen Cup gewonnen. Der 40-Jährige war auch schon bei Dortmund – hauptsächlich im Nachwuchs, interimistisch auch beim Bundesliga-Team.

Neuer Trainer gesucht

Außerdem sind auch einige Namen aus Deutschland gefallen: Ex-Köln-Trainer Lukas Kwasniok, Hertha-Coach Stefan Leitl oder Ralf Kettemann, der mit Paderborn in der Relegation um den Aufstieg kämpft. Fakt ist: Mann darf sich keinen Fehlgriff erlauben. Fakt ist auch: Nach drei titellosen Jahren ist es nicht mehr so leicht wie früher, Trainer nach Salzburg zu locken.

Die Salzburger Talfahrt kann man aber nicht mit einem Trainerwechsel allein beenden. Nach dem Abgang von Matthias Jaissle haben sich mit Gerhard Struber, Onur Cinel, Pep Lijnders, Thomas Letsch und Beichler fünf Trainer versucht – und alle sind gescheitert.

Man muss eine neue Identität finden, sich wahrscheinlich ein Stück weit neu erfinden. Genauso wie die Trainer sind in den letzten Jahren die Sportchefs Bernhard Seonbuchner und Rouven Schröder kläglich gescheitert. Keiner hat die Fußstapfen von Christoph Freund auch nur annähernd ausfüllen können. Jetzt darf sich Mann probieren. Nachdem er zu Weihnachten 2025 präsentiert wurde, wird der kommende Kader sein erster sein, an dem er gemessen wird.

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Es wartet viel Arbeit. Mit Jannik Schuster (Brentford), Joane Gadou (Dortmund) und Kerim Alajbegovic (Leverkusen) sind drei (millionenschwere) Abgänge fix. Der Vertrag von Karim Onisiwo wird nicht verlängert. Weitere Abgänge werden folgen. Torjäger Karim Konate etwa hat bereits durchklingen lassen, dass er den Verein verlassen wird. Mit ÖFB-Keeper Alexander Schlager und Kapitän Mads Bidstrup könnten zwei Führungsspieler Salzburg verlassen. Letzterer wird mit Olympique Lyon in Verbindung gebracht. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft in der kommenden Saison aussehen wird.

Blick nach England

Gespannt darf man auch sein, wann das neu formierte Team in die Europa League einsteigt. Dazu muss man am Sonntag nach England blicken. Wird Aston Villa Fünfter, erspart sich Salzburg die dritte Qualirunde und steigt direkt ins Play-off ein. Damit wäre man auch fix zumindest in der Gruppenphase der Conference League. Bleibt Aston Villa Vierter, profitiert Sturm Graz, das dann in der zweiten Qualirunde der Champions League gesetzt wäre.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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