
3 – Florian Wiegele
Bei allen hohen Bällen in den Strafraum war er wie erwartet immer Sieger, mit dem Fuß sicher, bei den Gegentoren ohne Chance. In Minute 79 konnte er sich gegen O’Shea noch entscheidend auszeichnen.
3 – Stefan Posch
Startete mit einer Schrecksekunde, als er gegen Manning zögerte und beinahe einen Elfer verursachte, hatte aber speziell in Hälfte zwei seine Seite im Griff und hielt dem starken Wimmer den Rücken frei.
4 – David Affengruber
Strahlte zunächst im Spielaufbau selbst unter Druck Ruhe aus, das wirkte schon verdächtig lässig. Kam dann in den Zweikämpfen nicht immer rechtzeitig an. Vor dem 0:1 ließ er sich recht einfach ausspielen.
3 – Philipp Lienhart
Zu Beginn wackelig, dann immer stabiler und schließlich abgebrüht wie gewohnt.
3 – Phillipp Mwene
Hatte links zunächst Mühe mit den Iren, wirkte oft gestresst – wie auch bei der Aktion vor dem Elfmeter, als er den Ball mit dem stärkeren rechten Fuß nicht klären konnte. Steigerte sich und drückte nach der Pause auch im Spiel nach vorne aufs Tempo.
3 – Nicolas Seiwald
Viel Arbeit für den Sechser beim Gewinnen der zweiten Bälle im Zentrum. Manchmal kam er dabei auch deshalb zu spät, weil der Abstand zwischen Österreichs Viererkette und dem Mittelfeld zu groß war.
Erarbeitete sich nach 25 Minuten im Zusammenspiel mit Kalajdzic eine Chance. Zur Pause war Schluss.
1 – Xaver Schlager
Wie alle mit Schwierigkeiten zu Beginn, war dann aber mit seiner Präsenz im Zentrum derjenige, bei dem sich die Österreicher anhalten konnten. Wurde immer stärker, Top-Stellungsspiel und stets ballsicher.
1 – Patrick Wimmer
Vermutlich seine beste Nationalteam-Leistung. War für die Iren oft zu schnell, erarbeitete sich mit vielen Ballgewinnen und guten Umschaltmomenten Chancen wie jene vor der Pause. Hörte auch nach Seitenwechsel nicht auf und bereitete den Anschlusstreffer sehenswert vor.
4 – Carney Chukwuemeka
Bei seinem ersten Einsatz von Beginn an musste der Techniker viele Meter machen, hatte dafür aber wenige Ballaktionen. Seine Technik konnte er nur in Ansätzen aufblitzen lassen.
3 – Romano Schmid
Kurbelte bei seinem dritten Einsatz von Beginn an wie immer fleißig, konnte in der Offensive diesmal aber keine Akzente setzen.
2 – Sasa Kalajdzic
Stellte sich bei den Iren gleich nach einer Minute mit einem Heber aus 50 Metern vor. Hatte in Summe einen schweren Stand bei den irischen Innenverteidigern, holte aber alles aus sich heraus und erarbeitete mehrere Chancen fürs Team.
2 – Konrad Laimer
Gab ab der Pause sein Comeback, übernahm die Kapitänsschleife und ging entsprechend voran, indem er im Zentrum ständig Bälle forderte und versuchte, Tempo zu machen.
3 – Maximilian Wöber
Kam zur Pause und machte einen souveränen Eindruck, sicher in den Zweikämpfen und sauber im Spielaufbau.
2 – Michael Gregoritsch
Hätte nach super Vorarbeit von Xaver Schlager gleich nach der Pause eine Chancen vorfinden können, wäre er nicht stehen geblieben.
Brachte jedenfalls Schwung und verarbeitete die Bälle geschickt. Mit dem sehenswerten Freistoßtor sicherte er Österreich einen Punkt und hatte sogar noch die Chance aufs 3:2.
1 – Alexander Prass
Ein Joker, wie man ihn sich wünscht, machte sofort Druck durch seine Dynamik und Schnelligkeit und belohnte sich mit dem ersten Länderspieltor. Holte dann auch noch den Freistoß zum Ausgleich heraus.
Source:: Kurier.at – Sport



