
Für Max Verstappen dauerte der Grand Prix der Niederlande nicht einmal eine Runde lang. Auf noch feuchtem Asphalt verlor der Niederländer in der letzten Kurve die Kontrolle über seinen Red Bull und schlug frontal hart in der Wand ein. Das Auto wurde quer über die Fahrbahn zurückgeworfen und komplett zerstört. Nach bangen Momenten meldete sich der 28-Jährige am Funk: „I’m okay“.
Das Rennen wurde mit der Roten Flagge unterbrochen, da das Wrack des Red Bull mitten auf der Strecke stand.
Viel Glück für die anderen Piloten
Großes Glück hatten die Piloten, die nach Verstappen durch die Kurve kamen. Etwa der Deutsche Nico Hülkenberg, der mit seinem Audi gerade noch ausweichen konnte.
Verstappen war schon nicht ganz fit ins Rennen gegangen. Auf seine Gesundheit angesprochen, antwortete er vor dem Rennstart im Interview von Sky: „Es ist noch nicht optimal, aber es geht etwas besser.“
Schwierige Wetterprognose
In der Formel 1 arbeiten Perfektionisten. Die besten Fahrer der Welt, die besten Teamchefs, die besten Ingenieure, die besten Meteorologen.
Die besten Meteorologen? Am Sonntag lagen die Experten mit ihrer Vorhersage ordentlich daneben. Das Rennen werde auf trockener Straße stattfinden, war am Vormittag noch klar. „Regenwahrscheinlichkeit 10 Prozent“ hieß es eine Stunde vor Rennstart. „100 Prozent“ wenige Momente später. Es schüttete.
Schon am Weg zu seinem Startplatz rutschte Liam Lawson mit dem Red Bull von der Strecke, den er statt des verletzten Isack Hadjar (Handbruch beim Box-Training) steuerte.
Source:: Kurier.at – Sport



