Nur am Transfermarkt funktioniert Rapid – der Europacup weist den Weg

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„Wir können sehr gut sein, aber auch das Gegenteil davon.“ Nach vier Monaten bei Rapid hat Trainer Johannes Hoff Thorup das volle Leistungsspektrum seiner Mannschaft gesehen und miterlebt.

Die zweite Hälfte beim 0:2 gegen die Austria stellte den unteren Rand dar. Der Däne war ebenso geschockt wie frustriert.

Gute Kicker, aber kein gefestigtes Team 

Was der neue Coach ebenso wenig geschafft hat wie Peter Stöger (nach dem Rekordstart acht Niederlagen in den letzten zwölf Spielen) und der überhaupt sieglose Interimstrainer Stefan Kulovits: Aus einer Truppe mit individuell guten Kickern ein dauerhaft funktionierendes Team zu formen.

Das spricht gegen den teuersten Kader der Vereinsgeschichte – besonders, wenn es darum geht, Tore zu erzielen: Nur Altach (34) hält bei weniger als den 36 Treffern der Hütteldorfer.

Viele Anfragen

Es zeigt sich aber auch, dass der Transfermarkt nicht immer mit der Tabelle zusammenpasst: Es gibt reges Interesse an mehreren Rapidlern.

Lukrative Millionendeals sind bei den trotz allem besseren Spielern möglich (Bolla, Raux-Yao, Amane) oder jenen, bei denen das Potenzial und der Spielertyp international gefragt sind – wie bei Wurmbrand.

Gulliksen bleibt 

Rekordeinkauf Gulliksen, der bisher schwer enttäuscht, soll hingegen bleiben und im ab Sommer geplanten 4-3-3-System in die Spur finden.

Wie viel in Zugänge investiert werden kann, hängt auch vom Saisonfinish ab. Das „nationale Minus“ ist aufgrund der Gehälter wieder gestiegen.

Sollte es keine Chance auf Europacup-Millionen geben, bleibt nur der Transfermarkt für nötige Extra-Einnahmen übrig.

„Ohne Europacup muss beim Kader und seiner Größe deutlich gespart werden“, kündigten die Präsidiumsmitglieder Podoschek und Kjaer bereits im Winter im Podcast 1899fm an.

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Das war noch vor dem Derby-Eklat, der den Verein eine hohe sechsstellige Summe kostete.

Noch ist Platz vier (theoretisch sogar Rang 3) möglich.

Aber wahrscheinlicher als ein Happy End bei Sturm gegen seit zwölf Spielen ungeschlagene Grazer ist das zähe Europacup-Play-off.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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