Schock um Aamodt Kilde: Skistar schon wieder schwer verletzt

Sport

Aleksander Aamodt Kilde hat sich bei einem Sturz im Abfahrtstraining in Chile die Achillessehne gerissen. Der Unfall passierte am Mittwoch, das gab das Team des Norwegers am Donnerstag auf Instagram bekannt.

Der 34-Jährige reist nun nach Innsbruck, wo er lebt. Dort soll ihn sein langjähriges Ärzteteam untersuchen und über die Behandlung entscheiden. Weitere Informationen will man nachreichen, sobald die nächsten Schritte feststehen.

Wie lange Kilde ausfällt, ist offen. Bei Skirennläufern bedeutet ein Achillessehnenriss aber meist eine Pause von mehreren Monaten.

Lange Leidensgeschichte

Es ist der nächste Rückschlag in einer langen Leidensgeschichte. Im Jänner 2024 war Kilde bei der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen kurz vor dem Ziel gestürzt. Er erlitt eine tiefe Schnittwunde und Nervenschäden an der rechten Wade sowie zwei Bandrisse in der Schulter. Danach folgten mehrere weitere Operationen, auch wegen einer Infektion in der linken Schulter.

Im vergangenen Winter kehrte er in den Weltcup zurück. Auf Olympia in Mailand-Cortina verzichtete er dann, weil Kopf und Körper nicht so funktionierten, wie er es gebraucht hätte. Die neue Saison sollte der echte Neustart werden.

Kilde gewann 2020 den Gesamtweltcup und 2022 in Peking Olympia-Silber in der Kombination sowie Bronze im Super-G.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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