Millionenpleite eines bekannten Erlebnis-Museums

Wirtschaft

„Willkommen bei IKONO Wien, der neuen immersiven Erfahrung im Herzen der Stadt. Tauchen Sie ein in magische Reiche, in denen sich Kunst, Spiel und Staunen treffen. Ein Ort, an dem es sich lohnt, Momente gemeinsam zu erleben“, heißt es auf der Homepage. „Entdecken Sie mehr als 12 interaktive Räume, von denen jeder eine Leinwand für Ihre innere Kreativität ist. In diesem immersiven Museum können Sie gemeinsam mit Ihren Liebsten den Spaß an der Fantasie wiederentdecken. Ein Erlebnis für Menschen jeden Alters.“

Und weiters heißt es: IKONO bietet einen einzigartigen immersiven Veranstaltungsort, perfekt für: Produktlaunches, Teambuilding-Erlebnisse, Networking-Sessions und Firmenveranstaltungen. Ob Sie ein komplettes Veranstaltungspaket oder nur den Raum benötigen, wir gestalten unvergessliche Erlebnisse, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mit seinem visuell beeindruckenden, multisensorischen Design ist IKONO die ideale Kulisse für: Marken-Storytelling, Interaktive Workshops und Firmenveranstaltungen. Von Networking-Treffen bis hin zu großen privaten Events fesseln unsere einzigartigen Veranstaltungsorte die Gäste und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.“

Das bunte Unternehmen

Über das Vermögen der IKONO Vienna GmbH, FN 613851y, wurde am Freitag am Handelsgericht in Wien ein Konkursverfahren eröffnet worden. Das bestätigt Günther Moser vom Österreichischen Verband Creditreform dem KURIER. Das Unternehmen ist geschlossen. Mitarbeiter werden keine mehr beschäftigt.

„Hierbei handelt es sich um die Betreibergesellschaft des IKONO Vienna, eines bekannten und immersiven Erlebnismuseums im Herzen von Wien“, so Creditreform. „Neben einem Labyrinth und einem Raum voller Ballons gibt es dort auch eine “Light Painting Station„, in der Interessierte digitale Kunstwerke mit einem Smartphone- Blitz kreieren können.“

  Zeitumstellung: So viel Einfluss hat der neue Rhythmus auf die Arbeitsleistung

Die Insolvenzursachen

Alleingesellschafterin der Schuldnerin ist die Spanische IKONO Xperience SL mit Sitz in Madrid, die 2020 von David Troya und Fernando Pastor gegründet wurde. Es gibt Tochtergesellschaften über ganz Europa verteilt, die solche Museen u.a. auch in Berlin, Kopenhagen oder Budapest betreiben.

„Die Unternehmensgruppe hat einen riskanten Expansionskurs verfolgt, der erhoffte wirtschaftliche Erfolg blieb dann aber aus“, heißt es weiters. „Als die Verbindlichkeiten bei der Mutter immer weiter angestiegen sind, starteten die Verantwortlichen intensive Restrukturierungsbemühungen. Das Insolvenzgericht im spanischen Sevilla wäre mit den Plänen aber nur einverstanden gewesen, wenn Investoren weitere Finanzmittel zuführen. Die Sanierungsversuche scheiterten letztendlich, projektfinanzierende Banken beendeten ebenfalls die Zusammenarbeit.“

Die Verbindlichkeiten

Die Passiva betragen 2,437 Millionen Euro. Von der Insolvenz sind 43 Gläubiger betroffen.

Keine Zukunft

Eine Sanierung wird nicht angestrebt.

…read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.