Doppelte Pension im Oktober: Warum vielen Rentnern weniger bleibt

Politik

Ende Oktober dürfen sich rund zwei Millionen Pensionisten in Österreich über eine doppelte Auszahlung freuen. Neben der regulären Oktober-Pension wird auch die sogenannte 14. Pension überwiesen, die als Weihnachtsgeld bekannt ist.

Allerdings kommt nicht bei allen der volle Betrag an. Zudem fallen je nach Höhe der Pension unterschiedliche Abzüge an.

Normalerweise wird die Pension am ersten Tag des Folgemonats ausgezahlt. Da der 1. November 2026 auf einen Sonntag und den Feiertag Allerheiligen fällt, wird das Geld bereits am Freitag, dem 30. Oktober, überwiesen. Damit landen sowohl die reguläre Monatszahlung als auch die Sonderzahlung noch vor dem Wochenende auf den Konten.

Warum im Oktober weniger übrig bleibt

Wie hoch die Sonderzahlung ausfällt, hängt grundsätzlich von der Oktober-Pension ab. Sie entspricht in der Regel der monatlichen Bruttopension und umfasst auch bestimmte Zuschläge, etwa die Ausgleichszulage oder den Pensionsbonus. Wer erst im Laufe des Jahres in Pension gegangen ist, erhält allerdings nur einen Teil davon.

Netto bleibt im Oktober oft weniger übrig als im April. Das liegt an der Besteuerung: Der jährliche steuerfreie Freibetrag von 620 Euro ist üblicherweise bereits mit der Sonderzahlung im Frühjahr ausgeschöpft. Daher fällt im Oktober auf den steuerpflichtigen Teil der Sonderzahlung in der Regel eine Lohnsteuer von sechs Prozent an. Zusätzlich wird ein Krankenversicherungsbeitrag von sechs Prozent abgezogen. Bei niedrigen Pensionen können allerdings abweichende steuerliche Ergebnisse gelten.

Diese Abzüge sollten Pensionisten beachten

Wer die doppelte Auszahlung bereits verplant, sollte außerdem bedenken, dass die nächste Pension erst am 1. Dezember auf dem Konto landet. Bei vielen Pensionisten wird dann erstmals die E-Card-Gebühr von 26,85 Euro von der November-Pension einbehalten. Ausgenommen sind unter anderem Bezieher einer Ausgleichszulage sowie Personen, die aufgrund ihres geringen Einkommens von der Rezeptgebühr befreit sind.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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