
So oft hat Otar Kiteishvili den großen Unterschied gemacht. Nun plagen den frischgebackenen dreifachen Bundesliga-Spieler der Saison ausgerechnet beim wichtigen Derby in Hartberg (17 Uhr), wo Trainer Manfred Schmid seinen Heim-Abschied gibt, Muskelprobleme.
Sturm Graz hat die Titelverteidigung nach fünf Unentschieden ohnehin nicht mehr in der eigenen Hand, müssen auf einen Umfaller des LASK hoffen. Und selbst drei Punkte holen, schon bei einem Remis werden die Grazer von den Salzburgern überholt, sollten diese in Linz gewinnen.
Bei Sturm geht es darum, „noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und alles reinzuwerfen“, sagt Fabio Ingolitsch, seit Winter Trainer und zuletzt elf Spiele mit seinem Team unbesiegt.
Die Verteidigung war ohnehin nicht die Problemzone, Sorgen bereitet die offensive Ungefährlichkeit samt Torarmut. Deshalb studierte man den Gegner genau. „Wir haben diese Woche versucht, neue Lösungen gegen den tiefen Block zu erarbeiten, und setzen alles daran, Tore zu erzielen.“
Auf noch etwas hofft Ingolitsch im vorletzten Saisonspiel: „In Hartberg sollen die Fans die Partie in ein gefühltes Heimspiel verwandeln.“ Ein richtiges gibt es noch am 17. Mai gegen Rapid (14.30).
Source:: Kurier.at – Sport



