Quali-Gruppe: Die Trümpfe und Sorgen der fünf Abstiegskandidaten

Sport

Wer muss in dieser Saison den bitteren Weg in die 2. Liga antreten? Theoretisch könnte der Absteiger bereits an diesem Samstag feststehen. Zwei Runden vor Schluss müssen in der Quali-Gruppe aber noch fünf Teams zittern.

 

Altach (23 Punkte*)

Restprogramm: GAK (a), Ried (h)

Es herrscht zwar noch nicht Ländle unter, aber schön langsam steht den Altachern das Wasser bis zum Hals. Von der riesigen Euphorie nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte (Einzug ins Cup-Finale) ist nicht viel übrig geblieben.

1 Sieg in 8 Partien

Die Formkurve der Altacher zeigte in den vergangenen Wochen jedenfalls steil nach unten: Von den letzten acht Pflichtspielen konnte nur eines gewonnen werden, zuletzt setzte es für das Team von Ognjen Zaric sogar drei klare Niederlagen in Folge (Torverhältnis 3:11).

Was trotz des Abwärtstrends gegen den Abstieg der Vorarlberger spricht: Einerseits stehen vier andere Teams noch schlechter da, andererseits hat Altach den Vorteil des Sternchens, das bei Punktgleichheit zum Trumpf werden kann. 

Und bei einem Sieg heute gegen den GAK sind die Vorarlberger gerettet – eine Runde früher übrigens als 2024/’25.

WSG Tirol (23 Punkte*)

Restprogramm: BW Linz (h), WAC (a)

Die Tiroler haben eine ähnliche Entwicklung wie Altach durchgemacht. Dem Traum von der Teilnahme an der Meistergruppe folgte das böse Erwachen nach der Punkteteilung.

Ohne diesen Modus wäre die WSG längst gerettet, so herrscht das große Muffensausen vor einer Pleite gegen BW Linz und einem möglichen Endspiel um den Klassenerhalt gegen den WAC mit Ex-Coach Thomas Silberberger.

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Wahre Überlebenskünstler

Das Plus der WSG: Die Tiroler sind wahre Überlebenskünstler und haben langjährige Erfahrung im Kampf gegen das Abstiegsgespenst. Sorgen muss Coach Philipp Semlic die aktuelle Defensivschwäche bereiten: Kein Team hat in der Qualigruppe mehr Gegentore kassiert.

GAK (23 Punkte)

Restprogramm: Altach (h), BW Linz (a)

Die Grazer haben sich genau die Ausgangsposition geschaffen, die sie haben wollten: Mit einem Heimsieg gegen Altach kann das Team von Ferdinand Feldhofer den Klassenerhalt fixieren.

Und genau darauf hat es der heimstarke GAK angelegt. Im Kalenderjahr 2026 sind die Rotjacken daheim noch ungeschlagen. Aber wehe es kommt zu einem Showdown in einer Woche bei den heimstarken blau-weißen Linzern – dann dreht sich der Spieß um.

WAC (22 Punkte)

Restprogramm: Ried (a), WSG (h)

Noch bis vor Kurzem hatte sich Wolfsberg wie ein künftiger Zweitligist präsentiert und ein erschreckendes Bild abgegeben. Neo-Coach Thomas Silberberger scheint die richtigen Schlüsse gezogen und die perfekten Spieler für den Abstiegskampf gefunden zu haben – ohne die Stars wie Zukic oder Avdijaj.

Nach zwei Siegen in Folge hat es der WAC wieder selbst in der Hand, auswärts in Ried sind aber schon prominentere Teams gestrauchelt. Der größte Trumpf der Kärntner ist der Erfahrungsschatz von Coach Silberberger, der im Abstiegskampf nicht so schnell die Nerven verliert.

BW Linz (20 Punkte*)

Restprogramm: WSG (a), GAK (h)

Die Linzer haben von allen Teams den größten Druck, denn aus dem Quintett kann es nur Blau-Weiß bereits heute erwischen. Das Schlusslicht ist bei WSG Tirol zum Punkten verdammt.

Die Linzer sind brenzlige Situationen freilich gewohnt und haben sich im Saisonfinish (10 Punkte in den letzten 5 Partien) deutlich stärker präsentiert als die Mitstreiter.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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