Ex-Salzburger Ulmer auf Arjen Robbens Spuren

Sport

Der Wings for Life World Run gilt mittlerweile als größter Laufevent der Welt. Am Sonntag fällt um 13 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit weltweit gleichzeitig der Startschuss für den „Wings for Life World Run“. Insgesamt laufen um die 300.000 Menschen in aller Welt, bis sie vom „Catcher Car“ eingeholt werden – Ziel ist es, für die Rückenmarksforschung Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel zu lukrieren. 
 

Beim Flagship Run in Wien gehen 13.500 Läufer und Läuferinnen an den Start vor dem Schloss Schönbrunn. Darunter Ex-Fußballer Andreas Ulmer, der 582 Pflichtspiele für Red Bull Salzburg absolviert hat und 2025 seine aktive Karriere als Profifußballer beendete.

Mittlerweile ist Ulmer auf die Trainerseite gewechselt. Der ehemalige linke Außenverteidiger, der für Trainingsdisziplin, Durchhaltevermögen und Aufopferung bekannt war, sprach mit dem KURIER über …

… seine Disziplin 

„Für mich gehörte immer alles rundherum dazu, damit die Leistung im Spiel passt: Training, Ruhezeiten, Ernährung. Das Ziel war, den Körper in einen guten Zustand zu bringen, damit man über einen längeren Zeitraum performen kann. Disziplin gehört absolut dazu. Ohne die geht es im Sport nicht.“

… das Fitbleiben im Alltag 

„Nach dem durchgetakteten Profisportlerleben muss man neu herausfinden, wo und wann man Zeit fürs Training findet. Ich arbeite als Trainer bzw. in der Akademie. Die Zeiten sind jetzt anders – wann und wo ich trainieren kann, ist flexibler, aber auch schwieriger zu planen. Dazu habe ich Familie – ich will mit meiner Frau und meinen zwei Kindern Zeit verbringen.“

… sein Ziel beim World Run 

  In welchen Sportarten gleiches Preisgeld für Frauen und Männer gilt

„Eigentlich wollte ich weiter laufen als letztes Mal. Da waren es circa 21 km, also ungefähr ein Halbmarathon. Aber die Vorbereitung war diesmal nicht ideal, auch wegen einer Muskelverletzung.“

… Läufer-Vorbild Ex-Bayern-Star Arjen Robben, der mehrere Marathonläufe absolviert hat 

„Ich kann mir vorstellen, wie er mal einen Marathon zu laufen.“

… ehemalige Mitspieler, mit denen er die Zeit in der Kabine vermisst 

„Da gibt es einige. Jonatan Soriano wäre so einer. Wir sind immer noch befreundet. Die Wege trennen sich oft im Fußballerleben – aber man bleibt in Kontakt. Vielleicht führt der Fußball einen ja wieder zusammen.“

… seinen Tipp, wer österreichischer Fußball-Meister wird 

„Natürlich halte ich Salzburg die Daumen. Ich denke, dass sie jetzt in Linz gewinnen werden – und dann haben wir eine spannende letzte Runde … wo wir am Ende Meister werden.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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