
Nach einem Preisrückgang 2023 hat sich Wohneigentum in Österreich in den Jahren 2024 und 2025 wieder verteuert. Wie die Statistik Austria diese Woche meldet, lagen die Durchschnittspreise für Häuser und Wohnungen zuletzt aber weiterhin unter dem Rekordniveau von 2022. Baugrundstücke verzeichneten hingegen deutliche Preisanstiege und erreichten in mehreren Bundesländern einen neuen Höchststand.
Im Jahr 2025 betrug der österreichweite Medianpreis (die Hälfte der Transaktionen war teurer, die Hälfte billiger) für Eigentumswohnungen 4.162 Euro pro Quadratmeter. Für Häuser lag der Quadratmeterpreis bei 2.836 Euro. Damit kostete ein Quadratmeter Wohnfläche eines Hauses im Schnitt um rund 60 Euro weniger als im Rekordjahr 2022, bei Wohnungen betrug die Ersparnis rund 200 Euro.
Wien am teuersten
Für Wohnungen mussten im Vorjahr durchschnittlich 5.212 Euro je Quadratmeter in Wien bezahlt werden, knapp gefolgt von Vorarlberg (5.000 Euro), Salzburg (4.968 Euro) und Tirol (4.965 Euro). Am günstigsten war Wohnungseigentum in der Steiermark (2.750 Euro) und im Burgenland (1.859 Euro).
Auch Häuser waren am teuersten in der Bundeshauptstadt mit 5.376 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Vorarlberg mit 5.077 Euro und Tirol mit 4.828 Euro. Salzburg war mit 4.766 Euro ebenfalls weit über dem Durchschnitt. In Kärnten (2.609 Euro), der Steiermark (2.421 Euro) und dem Burgenland (1.889 Euro) waren die Kaufpreise im Mittel am niedrigsten.
Baugrundstücke auf Höchststand
„Deutlich gestiegen sind hingegen die Preise für bebaubare Grundstücke, die 2025 in mehreren Bundesländern einen Höchststand erreichten“, erklärte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk. Der Durchschnittspreis für bebaubare Grundstücke in Österreich lag im Jahr 2025 bei 135 Euro pro Quadratmeter, 2024 waren es 123 Euro. Im Grundstückspreisvergleich finden sich insbesondere Wintersportgebiete und Ballungsräume auf den vordersten Plätzen. Die Gemeinde Reith bei Kitzbühel liegt mit einem Quadratmeterpreis von 2.742 Euro im 5-Jahres-Durchschnitt erneut auf dem ersten Platz, gefolgt von der Stadt Kitzbühel mit 2.617 Euro.
In Wien lagen die Bezirke Währing mit 2.181 Euro und Döbling mit 1.756 Euro je Quadratmeter vorne. Es geht aber auch günstiger: Die peripheren Regionen im Norden Niederösterreichs und im Mittel- sowie Südburgenland sind die preisgünstigsten des Landes. Im Bezirk Zwettl (NÖ) kostete Baugrund im Durchschnitt 26 Euro und im Bezirk Jennersdorf im Burgenland 21 Euro pro Quadratmeter.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



