
Viele Jahre lang war Andreas Berger Österreichs Vorzeigeathlet. 1988 und 1992 nahm er an Olympischen Sommerspielen teil. In 10,15 Sekunden stellte er 1988 einen österreichischen Rekord über 100 Meter auf, der bis zum 16. Juli 2022 hielt und dann erst von Markus Fuchs unterboten wurde.
Doch in die heimische Leichtathletikgeschichte ging Andreas Berger allerdings als Dopingsünder ein. Im Juli 1993 wurde er im Vorfeld der WM überführt, kurz danach legte er ein umfassendes Geständnis ab.
Doch der Sport ließ Berger nie los. Er versuchte sich als Masters-Athlet und holte nun bei der Weltmeisterschaft in Daegu (Südkorea) den großen Erfolg. Im Sprint über 200 Meter setzte er sich in der Klasse Ü65 in 26,18 Sekunden knapp durch und gewann Gold. Bergers Bestzeit über diese Distanz liegt übrigens bei 20,52, aufgestellt im Jahr 1987.
Source:: Kurier.at – Sport



