
Von Fabio Tartarotti
Nach einem verheerenden Start in die Ostliga gibt es beim SV Wienerberg eine ganze Reihe personeller Konsequenzen. Der letztjährige Wiener Stadtmeister hat seine ersten sechs Partien in der dritthöchsten Spielklasse Österreichs allesamt verloren. Mit null Zählern und einer Tordifferenz von minus 17 belegt der Aufsteiger den letzten Rang der Tabelle.
Anfang der Woche gab der Verein bekannt, dass der sportliche Leiter Christian Schmid die Verantwortung für die aktuelle sportliche Situation übernimmt und von seinem Amt zurücktritt. Auch Trainer Peter Weingartmann ist seinen Job los – eine Entscheidung von Vereinsseite. Weingartmann hatte das Amt im Sommer von Meistertrainer Werner Hasenberger übernommen, der den Verein in weniger als drei Jahren aus dem Tabellenkeller zum Wiener Double geführt hatte.
Nachdem Co-Trainer Gerhard Breiteneder am Freitagabend beim 0:3 in Mattersburg interimistisch übernommen hatte, wurde am Sonntag bekannt gegeben, dass Rudolf Vogel ab sofort als Hauptübungsleiter von Wienerberg arbeitet. Vogel hatte zuletzt ASV Schrems in der 2. Niederösterreichischen Landesliga betreut.
Obmann Gerhard Saurer bleibt trotz der düsteren Situation optimistisch: „Wir wussten, dass es ein schwieriges Jahr wird. Wir haben andere finanzielle Möglichkeiten, als die meisten in der Liga. Nächste Runde haben wir den Wiener Sport-Club vor der Brust, von dem sind wir Lichtjahre entfernt. Trotzdem wollen wir den WSC ärgern. Eine Überraschung kann es immer geben.“
Source:: Kurier.at – Sport



