Knoten in Mattersburg geplatzt: MSV kann doch gewinnen

Sport

Von Lukas Bergmann

Die Stimmung war schon kurz davor zu kippen. Nachdem der MSV in der Burgenlandliga von Sieg zu Sieg marschierte, war der Start in die Regionalliga alles andere als einfach. Nach den Niederlagen gegen den Wiener Sport-Club, Gloggnitz und zuletzt Wiener Viktoria war Feuer am Dach beim MSV 2020. Ein Sieg gegen den Aufsteiger aus Scheiblingkirchen musste her, um die Stimmung zu beruhigen. So einfach war die Aufgabe jedoch nicht. Scheiblingkirchen legte den besten Start eines Aufsteigers der letzten Jahre hin. Sieben Punkte nach drei Partien standen zu Buche.

Im heimischen Pappelstadion ist mit Mattersburg aber immer zu rechnen. Dementsprechend legten die Männer von Trainer Alois Höller los wie die Feuerwehr. In der 11. Minute erzielte Christoph Halper das erlösende 1:0 und führte damit zum ersten Mal in einem Spiel in der Regionalliga. Nach dem Tor machte der MSV weiter, als ob nichts gewesen wäre, und erspielte sich Chance um Chance. Normalerweise würde sich so ein Chancenwucher rächen, aber nicht im Pappelstadion. Daniel Markl erhöhte noch vor der Halbzeit zum 2:0. Für die rund 1.200 Zuschauer war das ein Grund für Ekstase. In der zweiten Halbzeit war Mattersburg weiterhin spielbestimmend, konnte ihr Übermaß an Chancen jedoch nicht verwerten.

Dem Kapitän Christoph Leitgeb fiel nach dem Spiel dennoch ein Stein vom Herzen: „Die Freude ist riesig. Wir haben sicher schon einen Monat darauf gewartet und waren immer knapp dran. Heute haben wir uns endlich belohnt dafür und wir freuen uns, den Sieg zu Hause zu feiern.“ 
Für Scheiblingkirchen-Warth war es die erste Niederlage in der noch jungen Saison, dennoch bleiben sie noch der beste Aufsteiger – vor dem MSV und Wienerberg. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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