Popsängerin Alanis Morissette verklagte Ex-Tourmanagerin

Kultur

Die kanadische Sängerin und Songwriterin Alanis Morissette verklagt ihre ehemalige Tourmanagerin Keren Urinov auf mehr als 75.000 Dollar. Der Vorwurf lautet auf Erpressung.

Urinov hatte 2025 die Tour für Morissette geleitet und war dabei auf dem Weg zu einer Show in Spanien am Flughafen in London festgehalten worden. Die Managerin trug sowohl Marihuana als auch Xylazin (ein Beruhigungsmittel, verwendet in der Veterinärmedizin) bei sich. Da die Managerin aber eine israelische Erlaubnis für medizinisches Marihuana vorzeigen konnte, durfte sie wieder gehen.

Laut der Klagsschrift, aus der das Magazin People zitiert, soll Urinov nach der Tour zusammen mit ihrem Anwalt „zunehmend erpresserische“ Briefe an Morissette geschickt haben. Von der Sängerin wurde darin verlangt, die Schuld am Drogenfund am Londoner Flughafen auf sich zu nehmen. Urinov habe weiters gefordert, einen Vollzeitbeschäftigungsvertrag für 15 Jahre und „ein Einkommen vergleichbar mit dem eines Tourmanagers mit jährlichen Erhöhungen und Boni“ zu bekommen.

Schadenersatz gefordert

Als sich die 52-jährige „Hands in My Pocket“-Sängerin dazu nicht bereit erklärte, soll Urinov gedroht haben, sie wegen Drogenhandels anzuzeigen. Die siebenfache Grammy-Gewinnerin verklagte daraufhin ihre Ex-Tourmanagerin unter anderem wegen Erpressung und Betrug. Sie fordert auch Schadenersatz.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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