
Allein die Einladung unterscheidet sich von jenen zum politischen Aschermittwoch in Ried oder der 1. Mai-Feier am Urfahraner Markt in Linz. Die FPÖ gedenkt der Vergangenheit, um einen Blick in die Zukunft zu richten. An jenem historisch konnotierten Ort, an dem Jörg Haider am 13. September 1986 Norbert Steger von der Parteispitze stieß. Im Congress Innsbruck.
Der KURIER berichtet live vom Festakt „Aufbruch zur Spitze. 40 Jahre Wahl von Dr. Jörg Haider“.
40 Jahre nach Stegers Sturz, der das Ende der SPÖ-FPÖ-Regierung und die Vranitzky-Doktrin bedeutet (Anm. SPÖ-Chef Franz Vranitzky kündigte die Koalition mit der FPÖ auf. Seither gilt die „Vranitzky-Doktrin“ – keine SPÖ-Regierung mit der FPÖ), die bis heute gilt, ist die FPÖ stimmenstärkste Partei im Parlament.
Der Festsaal Tirol ist bis auf den letzten Platz besetzt. Nebst aktiven Parlamentariern, ist Jörg Haiders Witwe Claudia Haider da, Peter Westenthaler der unter Haider u.a. Klubobmann der FPÖ war, Gerald Grosz, die Brüder Kurt und Uwe Scheuch, der ehemalige Volksanwalt Peter Fichtenbauer und Zeitzeugen von 1986. Unter anderem Gerhard Kurzmann und Gilbert Trattner.
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