Lehrling im Handel: Der Beginn einer Karriere

Wirtschaft

Es dauerte zwei Wochen, bis die insgesamt 23.000 Produkte in den vielen Regalen der neuen Billa-Plus-Filiale in der Lassallestraße ihren Platz gefunden haben. Zwei Wochen gestalten, einräumen, sortieren – 65 Mitarbeiter arbeiteten auf Hochtouren. Das Ergebnis: eine neue Supermarktfiliale, in der jedes Produkt in Reih und Glied steht, in der es kein einziges Loch im Regal gibt. In der, am Tag vor der Eröffnung, alles perfekt angerichtet ist.

Diese Perfektion zieht der Supermarkt auch in die angeschlossene Ausbildungsstätte. Im neuen Aus- und Weiterbildungszentrum, der neunten Einrichtung dieser Art und der vierten in Wien, werden alle geschult, die im Billa-Konzern arbeiten. Lehrlinge simulieren hier das Arbeiten an der Kassa, an der Frischetheke, im Backshop. Und die Führungskräfte bilden sich weiter. Neben den Seminarräumen sind einzelne Teilbereiche einer Billa–Filiale quasi im Original nachgebaut, hier wird in geschütztem Ambiente geübt. Auch wenn letztlich die echte Arbeit nur unter echten Bedingungen trainiert werden kann – draußen in der Filiale nämlich.

12.800 Lehrlinge sind im Handel beschäftigt, das sind zwölf Prozent aller Lehrlinge im Land. 1.600 sind es aktuell bei Billa. Bei Hofer starteten Anfang September 250 junge Talente ins Berufsleben – der größte Lehrlingsjahrgang aller Zeiten. Bei Spar sind es 650 junge Einsteiger, die jetzt ihre Lehre starten. Und bei allen Handelsbetrieben gilt: Für Jugendliche, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, besteht weiterhin die Möglichkeit, sich eine der offenen Lehrstellen zu sichern.

Auf dem Lernpfad

Dass eine Lehre im Handel der Anfang einer starken Karriere sein kann, beweisen viele Konzernverläufe. Billa-Marktmanager Domenic Jovanovic startete selbst mit einer Lehre im Einzelhandel, kletterte die Karriereleiter hinauf und ist jetzt Chef über den neuen Markt in der Lassallestraße mit 60 Mitarbeitern, darunter auch vielen Lehrlingen. Cornelia Nussbaumer, People and Culture bei Billa: „Wenn man wo startet, überlegt man, wo fange ich an und wie kann es weitergehen? Mit einem umfassenden Lernpfad und Ausbildungsmodulen stehen im Handel viele Wege offen.“

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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