Austria-Trainer Helm: „Darf nicht zu schnell die Nerven verlieren“

Sport

Die Wiener Austria kann den kommenden Wochen nach dem ersten Bundesliga-Heimsieg der Saison wieder positiver entgegenblicken. „Man darf nicht zu schnell die Nerven verlieren, wenn man einmal in einer etwas schwierigeren Situation steckt nach fünf Runden“, meinte Trainer Stephan Helm nach dem am Ende glücklichen 2:1 am Sonntag gegen Austria Lustenau. 

Im sportlichen Bereich könne man in Ruhe arbeiten. Damit das so bleibt, braucht es aber auch Ergebnisse – das weiß auch Helm. Insofern war dem Last-Minute-Erfolg gegen die Vorarlberger schon eine große Bedeutung beizumessen. „Natürlich tut es gut, wenn man sich schnell in die richtigen Regionen bewegt, aber man darf sich davon nicht abhängig machen in der Bewertung und in der täglichen Arbeit“, sagte Helm. 

Sein Team verdoppelte die Punkteausbeute der bisherigen Saison und stieß vom letzten auf den achten Rang vor. „Von außen werden immer Tabelle und Resultat beurteilt, das ist aber keine Expertise“, monierte der Austria-Coach. Als Vereinsverantwortlicher müsse man vielmehr die Arbeitsweise und das Erreichen von Etappenzielen bewerten.

Helm nennt das Beispiel Arteta

Geduld zeichne erfolgreiche Klubs aus, betonte der Burgenländer, und verwies etwa auf Arsenals schwierige erste Jahre unter dem aktuellen Meistercoach Mikel Arteta. Helm ist seit etwas mehr als zwei Jahren im Amt. „Wir im Sport können in Ruhe arbeiten, es greift niemand rein in die Kabine“, versicherte der 43-Jährige. „Das war für mich immer ein wichtiger Bereich.“ Wenn es Gespräche gebe, dann mit ihm. „Diese Gespräche sind durchgängig, jeder weiß Bescheid. So war es immer, und so ist es auch jetzt.“

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Mit Neuzugang Valentino Müller war Helm sehr zufrieden. „Er ist extrem ballsicher, hat ein gutes Gefühl, wann kippt er ab, wann nimmt er die Bälle. Er coacht auch gut. Er hat schon zeigen können, welche Qualitäten er hat, und was er der Mannschaft geben kann.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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