ÖFB-Star über Alaba und Arnautovic: „Die besten Spieler aller Zeiten“

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Am Sonntag noch war Romano Schmid der Matchwinner seines neuen Klubs Frosinone Calcio. Beim 2:0-Sieg in der Serie A gegen Champions-League-Teilnehmer Como bereitete der Steirer beide Treffer vor. Nur 24 Stunden später stand er am Montag in Windischgarsten Rede und Antwort. „Wir haben einen sehr guten Saisonstart, wissen aber, woher wir kommen“, sagt der 26-Jährige über sein Team, das als Aufsteiger neu in der Serie A ist.

Schmid kommt jedenfalls mit Selbstvertrauen zum Nationalteam. „Ich hab in den letzten zwei Spielen drei Tore vorbereitet, das waren auch meine besten Spiele bis dato“, sagt der offensive Mittelfeldspieler, der Standing Ovations bekam bei seiner Auswechslung am Sonntag und sich in seinem neuen Umfeld wohl fühlt, auch wenn er noch nicht so richtig Italienisch spricht. „Den Trainer verstehe ich zum Glück schon. Der lernt aber auch Englisch. Ich kann schon verstehen, was sie wollen, dann redet man halt wie als Kind mit Händen und Füßen und dann wird das schon gut.“

Beim Nationalteam braucht er seine Füße nur zum Kicken. Am Montag regenerierte Schmid noch, am Donnerstag geht es gegen Israel in der Nations League los. Und Schmid wird als Stammkraft wohl gesetzt sein, umso mehr nach den Ausfällen der beiden Mittelfeldspieler Konrad Laimer und Marcel Sabitzer.

„Ziel für die Zukunft“

Den Stammplatz sieht Schmid nicht als Hoffnung, sondern als Bilanz. „Ich habe die letzten Jahre, seit ich hier mein Debüt gemacht habe, relativ viel gespielt. Mit der EURO 2024 und danach glaube ich, hab ich jedes Spiel gespielt als Stammspieler. Das ist mein Ziel auch für die Zukunft.“

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Nur fehlen im Kader nicht bloß Laimer und Sabitzer. Auch David Alaba und Marko Arnautovic sind nicht dabei, und Schmid spricht das klar aus. „Es sind gute Spieler nicht hier, die wir in der Art und Weise, wie sie waren, nicht kompensieren können, weil es einfach die besten Spieler waren, die Österreich jemals hatte.“

Auch auf Nachfrage bleibt er bei der Einordnung. „Dass das eine Lücke hinterlässt, wenn die besten Spieler aller Zeiten des ÖFB weg sind, ist klar.“

Und was folgt daraus für ihn? „Ich bin immer bereit, Verantwortung zu übernehmen, wie es dann aussieht, wird man sehen.“

„Nicht mehr der Jüngste“

Persönlicher klingt Romano Schmid, wenn es um die Abschiede geht. „Die Verabschiedung von Marko (Arnautovic) war ja direkt nach der WM. Das tut mir extrem weh, aber ich verstehe es auch, er ist ja nicht mehr der Jüngste. Bei Sabi (Sabitzer) habe ich es ein bisschen geahnt, wusste aber noch nix davon, tut extrem weh, weil wir auch eine Verbindung haben und ich seine Familie gut kenne. Es ist komisch, aber die Vorfreude aufs Nationalteam ist trotzdem immer da.“

Im Lager der Teamspieler sei die Veränderung schon zu merken. „Es ist sofort spürbar, dass sie nicht da sind. Wenn die einen Raum betreten, merkt man einen Unterschied. Marko (Arnautovic) ist laut, David (Alaba) ist auch laut, auch wenn es von außen nicht immer so wirkt.“

Der gesamte Mannschaftsrat mit dem prominenten Quartett ist aktuell nicht da. Wer jetzt Kapitän wird? „Ich habe keine Ahnung. Es gibt noch ein paar in der Warteschleife, …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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