Bischofs-Generalsekretariat: Druck auf Öffnung steigt

Politik

Der Druck auf die katholische Bischofskonferenz, bei der Besetzung des Generalsekretariats weibliche Kandidatinnen zuzulassen, steigt. So forderte das vor kurzem gegründete Netzwerk Frauen.Führen.Kirche am Freitag eine Änderung der Statuten. Das Amt solle künftig Frauen wie Männern offenstehen, die keine Priester sind, hieß es in einer Aussendung. Der derzeitige Generalsekretär Peter Schipka hatte vor kurzem seinen vorzeitigen Wechsel in den Hochschulbetrieb angekündigt.

Mit der bevorstehenden Neubesetzung des Generalsekretärs der Österreichischen Bischofskonferenz im November bietet sich laut Frauen.Führen.Kirche „eine konkrete Chance, ein deutliches Zeichen für mehr Frauen in kirchlichen Führungspositionen zu setzen“. Dafür nötig sei jedoch eine Änderung der Statuten, um das Amt des Generalsekretärs künftig auch für qualifizierte Laien zu öffnen. Damit könnten sich erstmals auch Frauen für die Führungsposition bewerben.

Wäre „Meilenstein“ und „glaubwürdiges Zeichen“

Mit der Ernennung einer Frau zur Generalsekretärin könne die Bischofskonferenz „einen Meilenstein und ein glaubwürdiges Zeichen für die Stärkung von Frauen in der Kirche setzen“, erklärte Regina Petrik, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich, namens des Netzwerks. Anlässlich Schipkas Rückzug hat auch schon die Katholische Frauenbewegung (kfbö) eine Öffnung des Amts für qualifizierte Laien gefordert.

„Wir ermutigen unsere Bischöfe, ihre Statuten zu ändern und die Position des Generalsekretärs für qualifizierte Laien zu öffnen“, so Petrik. Zugleich wäre dies „ein guter Schritt zur Umsetzung von Synodalität auf allen kirchlichen Vollzugsebenen“.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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