ÖFB-Team auf dem richtigen Weg: „Man hat unser Gesicht gesehen“

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Mit dem 3:1-Sieg gegen Israel in Linz ist Österreich nicht nur der Auftakt in die Nations League geglückt, sondern auch der Neustart gelungen. Nach dem Rücktritt von Marko Arnautovic musste Teamchef Ralf Rangnick auch auf zahlreiche Leistungsträger der vergangenen Jahre verzichten (Alaba, Sabitzer, Laimer, Baumgartner) – und dennoch durfte im rot-weiß-roten Lager gejubelt werden. Auch wenn sicher noch nicht alles perfekt lief.

„Am Ende sind wir für unser beharrliches Dranbleiben belohnt worden“, lobte Rangnick nach den zwei späten Treffern von Phillipp Mwene und Sasa Kalajdzic. Was ihm sonst noch in seinem 50. Spiel auf der ÖFB-Bank gefallen hat? „Dass wir eigentlich keine einzige Chance zugelassen haben.“ Der Gegentreffer sei zwar aus einem vermeidbaren Corner, aber auch mit einigermaßen Pech entstanden.

Wo noch Luft nach oben ist?

„Im Ballbesitz müssen wir bessere Lösungen finden und aus den Balleroberungen müssen wir mehr Kapital schlagen. Aber wenn man bedenkt, wer aller gefehlt hat, ist es beachtlich, was die Jungs geleistet haben.“ Sonderlob gab es für Sasa Kalajdzic: „Was mir bei ihm besonders gefallen hat, war seine physische Präsenz. Das war beim LASK bisher noch nicht so der Fall, was aber auch klar war, weil der Wechsel noch nicht so lange her ist.“

Nicht nur über den Sieg, sondern auch über sein erstes Tor im Team durfte sich Phillipp Mwene freuen. „Wir haben in dem neuen Gerüst wieder Energie gezeigt“, meinte der Außenverteidiger. „Es hat nicht alles funktioniert, aber ich glaube, im Großen und Ganzen hat man schon wieder unser Gesicht gesehen.“ Ähnlich sah es Patrick Wimmer: „Für den Neuanfang ist es wichtig gewesen, dass wir ein Spiel gewinnen, und dass wir Energie auf den Platz bringen. Wir haben eine richtig umgebaute Mannschaft, natürlich rennt da nicht gleich alles von Anfang an.“

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Wird Gregoritsch fit?

Weiter geht es schon am Sonntag mit dem Heimspiel im Wiener Happel-Stadion gegen Kosovo (18.00/live ORF 1). Ob Neo-Kapitän Michael Gregoritsch bis dahin fit wird, darf bezweifelt werden. Er war in der ersten Halbzeit umgeknickt und musste raus. Wie schwer die Knöchelverletzung tatsächlich ist, muss noch abgeklärt werden.

Gegen Israel übernahm Nicolas Seiwald nach dem Gregoritsch-Aus für einige Minuten die Kapitänsschleife. Weil Kevin Danso sie ihm ziemlich überzeugend in die Hand gedrückt hatte, wie der Leipziger später erklärte. In der Halbzeitpause übergab er diese an Nebenmann Xaver Schlager. „Xaver ist jetzt eigentlich der Vizekapitän“, verriet Seiwald. Die neuen Hierarchien müssen sich wohl auch erst entwickeln.

 

 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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