
Der Kader wird kleiner für den zweiten Teil der Länderspielserie. Die ÖFB-Auswahl wird am Mittwoch mit 24 Spielern Richtung Dublin abheben, wo es am Donnerstag gegen die Iren geht (20.45/live ORF 1).
Mit dabei ist auch der in Dublin gesperrte Kevin Danso, weil es am Freitag direkt weiter nach Prishtina geht.
Nicht mit an Bord sein werden Paul Wanner und Nicolas Veratschnig, die sich im Kosovo-Spiel verletzt haben.
Wanner hat es an der linken Fußsohle erwischt, Veratschnig am rechten Knie. Beide sind bereits zu ihren Klubs zurückgekehrt, die Blessuren seien jedoch nicht gravierend, wie es heißt.
Ebenfalls fehlen werden Christian Zawieschitzky und Vasilije Markovic, die zum U21-Team abgereist sind, Teamchef Ralf Rangnick verzichtete auf Nachnominierungen.
Die angeschlagenen Michael Gregoritsch, Phillipp Mwene und Sascha Horvath bleiben dabei.
Und: Mit Konrad Laimer ist prominente Verstärkung eingetroffen.
Der Bayern-Legionär versäumte Österreichs 3:1-Heimsiege gegen Israel und Kosovo wegen eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich. Jetzt ist er allerdings wieder fit, am Montag trainierte er bereits ein erstes Mal mit der Mannschaft. „Was gibt es Schöneres, als mit den Jungs hier am Platz zu stehen? Es macht richtig Spaß, wieder dabei zu sein.“
Zehn Tage hat der 29-Jährige pausieren müssen, jetzt sei er „voll fit“ und fühle sich „super“. Für einen Einsatz über 90 Minuten in Dublin wird es aber noch nicht reichen.
„Aber ich bin im Kader und hoffe natürlich, dass ein paar Minuten rausspringen.“
TV-Experte Laimer
Die letzten beiden Partien hat sich Laimer im TV angesehen. Seine Meinung: „Es war ein sehr ordentlicher und sehr gelungener Start in die Nations League.“ Den gelte es jetzt zu bestätigen, Ziel sei es, auch aus den nächsten beiden Spielen sechs Punkte zu holen. „Es war eine sehr gute Intensität drin mit einem gut erkennbaren Spielstil, das hat uns auch immer ausgezeichnet.“
Nun gehe es darum, den jüngsten positiven Trend fortzusetzen. „Wir wollen unsere Idee weiter verbessern“, sagte Laimer. „Jetzt haben wir in diesen zwei Wochen Zeit, Steps zu gehen. Da haben wir schon einiges Gutes gesehen in den Spielen, und es wird immer besser gehen.“
Der Blick ist stets nach vorne gerichtet: „Ich bin sehr positiv, was die Zukunft angeht.“
Dass mit Marko Arnautovic, David Alaba, Marcel Sabitzer und Christoph Baumgartner prominente Namen fehlen, ändert nichts an Laimers Optimismus. „Das sind grandiose Spieler, grandiose Typen, die so viel für den Fußball in Österreich geleistet haben und die fehlen werden. Das kann man nicht eins zu eins auffangen, aber wir wollen das als Team auffangen“, sagte der 61-fache Teamspieler.
Hohe Qualität
Die Qualität im Kader sei weiterhin hoch. „Es ist wichtig, dass das Leistungsprinzip da ist, dass jeder vorangeht, jeder Verantwortung übernimmt und dass wir gemeinsam als Mannschaft Gas geben. Man hat gesehen, dass es dann egal ist, wer auf dem Platz steht, wenn alle die gleiche Idee spielen.“
Von fehlenden Hierarchien sei keine Spur. „Es gibt immer Hierarchien in einer Mannschaft, und es wird jetzt wieder welche geben. Das Wichtigste ist, dass jeder am gleichen Strang zieht, dass jeder Vollgas gibt, dass jeder den anderen unterstützt und dass wir uns gegenseitig besser machen. Wenn wir das machen, sind wir am richtigen Weg und werden immer …read more
Source:: Kurier.at – Sport



