
Es war eine weite Reise, die Alpinchef Christian Mitter mit seinen Cheftrainern Marko Pfeifer (Männer) und Johannes Zöchling (Frauen) am Montag unternommen hatte.
Aber der Ausflug in den WM-Ort Crans Montana hat sich bezahlt gemacht. Nachdem das österreichische Herren-Team bislang noch ohne passendes Quartier dagestanden war, konnte die ÖSV-Delegation nun eine Unterkunft finden.
Optimale Lösung
„Wir haben uns vor Ort in Crans-Montana ein umfassendes Bild von den Gegebenheiten gemacht. Der Location-Check war sehr produktiv und wir haben gemeinsam mit dem Organisationskomitee eine optimale Lösung für die Unterbringung der Athletinnen und Athleten gefunden“, erklärt Christian Mitter. „Wir reisen mit einem sehr positiven Gefühl ab und blicken zuversichtlich auf die WM.“
Schlechter Plan
Von Crans Montana ging es für die Führungscrew direkt weiter nach Genf, wo in dieser Woche das traditionelle Herbstmeeting des Weltverbandes FIS stattfindet.
Das brisanteste Thema auf der Agenda ist die Idee des neuen FIS-Präsidenten Alexander Ospelt, der sich in Zukunft in jedem Winter eine Ski-WM wünscht. Beim ÖSV stößt der Liechtensteiner mit seinem Vorschlag auf wenig Gegenliebe.
„Das wird dann schon ein wenig inflationär“, moniert etwa Mario Stecher. Der Sportdirektor des ÖSV sieht darin auch die Gefahr, dass der klassische Weltcup an Bedeutung verlieren würde und traditionelle Rennen aus dem Kalender gestrichen werden.
Source:: Kurier.at – Sport



