Selbstbedienungkassen: Pass‘ auf, was du dir wünscht

Wirtschaft

„Zweite Kassa, bitte!“ – Früher war es ein vertrauter Ruf, wenn die Schlange an der Supermarktkassa zu lang wurde, heute hört man ihn immer seltener. Denn die Handelsketten haben auf den viel geäußerten Kundenwunsch nach mehr geöffneten Kassen reagiert: Wo früher nur ein einzelnes Förderband mit Kassierin stand, warten heute oft mehrere Selbstbedienungskassen.

Eine wirkliche Verbesserung ist das nur teilweise: Zwar kommen die Einkaufenden beim Bezahlen vermeintlich schneller dran, dafür müssen sie die Aufgaben der Händler übernehmen. Denn sie sollen ihre Produkte selbst scannen, bezahlen – und am besten gleich kontrollieren, ob alles richtig verbucht wurde. Immerhin: Fahrlässiger Diebstahl ist in Österreich nicht strafbar. Und als Dankeschön gibt es nicht einmal günstigere Preise.

Auch technisch läuft nicht immer alles rund. Bei Obst, Backwaren oder Alkohol braucht es oft doch Personal. Ist gerade niemand verfügbar, entstehen neue Wartezeiten. Und so gibt es längst eine neue Forderung der Kunden im Supermarkt: „Menschliche Hilfe, bitte!“

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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