Der große Abwesende: Kein Hirscher-Start in Sölden

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Bei seinem ersten Comeback vor zwei Jahren hatte Marcel Hirscher die Welt lange rätseln lassen, ob er tatsächlich in Sölden am Start sein würde. Erst 48 Stunden vor dem Riesentorlauf gab der achtfache Gesamtweltcupsieger grünes Licht und wurde als Neo-Niederländer am Ende 23..

Kein Start

Bei seinem zweiten Comeback traf Marcel Hirscher seine Entscheidung nun schon deutlich früher. Und der 37-Jährige wird am 25.Oktober auf dem Rettenbachferner der große Abwesende sein.

Der Absage gingen zwei Trainingstage auf dem Weltcuphang in Sölden voraus. Dabei dürfte im Salzburger die Erkenntnis gereift haben, dass er in seiner aktuellen Verfassung im Weltcup noch nichts verloren hat. 

Der Trainingsrückstand ist vorerst noch zu groß – und damit auch der Zeitrückstand. Das bestätigten dem KURIER auch Kiebitze am Gletscher, die Hirschers Läufe beobachteten und feststellten, dass der Routinier noch nicht auf der Ideallinie unterwegs war.

Wildcard gerettet

Hirschers freiwilliger Rückzug hat auch Kalkül. Denn dem Niederländer stehen nach seinem Kreuzbandriss nur vier Wildcards pro Disziplin zur Verfügung, die es ihm erlauben, mit Startnummer 31 ins Rennen zu gehen.

Der 37-Jährige wollte nicht leichtfertig eine der Wildcards aufs Spiel setzen.

Comeback in Übersee

Nach dem freiwilligen Startverzicht in Sölden hat Marcel Hirscher drei Wochen Zeit bis zum nächsten Technikrennen, dem Slalom in Levi (15.11.). Realistischer als ein Antreten in Finnland ist freilich ein Comeback in Nordamerika, wo dann zwei Riesentorläufe in Copper Mountain (29.11.) und Beaver Creek (6.12.) auf dem Programm stehen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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