Verzichtet Zverev auf Wien? „Pause ist jetzt dringend notwendig“

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Alexander Zverev darf jetzt schon auf das erfolgreichste Jahr seiner Karriere zurückblicken. Der Lohn ist der schönste, den es für einen Tennis-Profi gibt: Vor allem aufgrund seiner zwei Grand-Slam-Titel (French Open, US Open), wird der 29-Jährige  noch in diesem Jahr als erster Deutscher seit 35 Jahren (Boris Becker) Nummer eins der Welt werden. 

Nach seiner 7:5-4:6-3:6-Halbfinalniederlage gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina beim ATP-1.000-Turnier in Shanghai steht eines fest: In Wien kann sich Zverev noch nicht zur Nummer eins küren. Doch spielt er überhaupt bei den Erste Bank Open (ab 26. Oktober), für die kürzlich auch Carlos Alcaraz genannt hat? 

Denn nach dem Aus in Shanghai sprach Zverev offen über seine Erschöpfung – und dachte offen über eine längere Turnierpause nach. „Ich bin kein Roboter, ich bin ein Mensch – ich werde eben müde“, sagte der zukünftige Weltranglistenerste. Und was vor allem den Verantwortlichen rund um Tunrierboss Herwig Straka Sorgenfalten bereitet:  „Ich denke, eine Pause ist jetzt dringend notwendig.“ Kurz: Der Kopf und der Körper sind müde.

„Nur einen Tag Pause seit den US Open“

„Ich hatte mit einer kleinen Verletzung zu kämpfen und bin bereits erschöpft in das Turnier gegangen. Aber ich hatte seit meinem US-Open-Sieg nur einen Tag Pause“, erklärte Zverev. Es ist durchaus anzunehmen, dass der Deutsche das ATP-500-Turnier in Wien auslässt, um fit für das ATP-1.000-Turnier in Paris (2. bis 8. November) und vor allem für die ATP Finals (15. bis 22. November) in Turin zu sein. Freilich, bei den Erste Bank Open hofft man noch immer auf einen Start der künftigen Nummer eins der Welt. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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