Größter Triumph: Doppel Miedler/Oberleitner holten größten Karriere-Erfolg

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Lucas Miedler und Neil Oberleitner feierten ein erfolgreiches gemeinsames Debüt im „KURIER Austria Davis Cup Team“, wo sie vor einem Monat im Wiener Prater gegen Belgien erfolgreich waren. 

Nun haben die beiden in ihrem erst zweiten gemeinsamen ATP-Event sensationell den Doppelbewerb beim ATP-Masters-1000 in Shanghai gewonnen. Das neu formierte österreichische Tennis-Doppel besiegte am Sonntag im Finale die Paarung Francisco Cabral (POR) und JJ Tracy (USA) nach 1:06 Stunden souverän mit 6:3,6:4 und feierte den größten Erfolg der Karriere. „Wir sind überwältigt, wir haben heute unglaublich gespielt“, sagte Oberleitner im Platz-Interview.

Miedler/Oberleitner gewannen als erste Österreicher seit Alexander Peya in Madrid 2018 ein ATP-Masters-1000-Turnier im Doppel, in Shanghai wurden die beiden auch von Peya betreut. Das Duo spielte erst das zweite gemeinsame ATP-Turnier, beim Debüt in Tokio war im Viertelfinale das Aus gekommen.

„Sieg ist ein richtig großes Ding“

„Neil und ich kennen uns schon lange. Wir haben 2020 ein Future-Turnier gewonnen. Er hat sich, seit er sich auf das Doppel fokussiert, extrem stark entwickelt. Ich bin überzeugt, dass wir als Team langfristig großes Potenzial haben“, hatte Miedler Mitte September erklärt. Er selbst hatte vor Shanghai bereits 13 Doppeltitel, Oberleitner gewann dieses Jahr in Winston-Salem sein erstes Turnier und war bei den French Open im Viertelfinale.

ÖTV-Sportdirektor und Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer freute sich „riesig für die beiden“. Das sei eine extrem überzeugende Woche gewesen. „Es war extrem, wie gut und ruhig sie in den entscheidenden Situationen gespielt haben, die wichtigen Punkte haben sie alle gemacht. Und dann gewinnt man solche Turniere. Dass sie das Level haben, haben sie relativ früh unter Beweis gestellt. Allein schon mit dem Davis-Cup-Doppel.“ Er prophezeite ihnen, „im nächsten Jahr gefährlich“ zu werden.

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Zverev verpasst Finale

Alexander Zverev scheiterte bereits am Samstag im Halbfinale am Spanier Alejandro Davidovich Fokina in drei Sätzen. Damit ist klar: Der Deutsche kann in Wien noch nicht Nummer eins werden, sondern frühestens am 9. November. Dass er es heuer noch wird, steht aber fest. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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