Überraschung in Deutschland: Dieser ÖFB-Kicker lacht von der Spitze

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Nicht etwa Konrad Laimer mit dem FC Bayern, auch nicht Marcel Sabitzer mit Dortmund – es ist Philipp Lienhart mit dem SC Freiburg, der in Deutschland von der Tabellenspitze lacht. „Willst du Freiburg oben sehen, musst du die Tabelle drehen“, haben böse Zungen früher öfter behauptet. Diese Zeiten sind längst vorbei. Doch dass die Breisgauer nach fünf Runden mit vier Siegen und einem Remis ganz oben stehen, damit haben die wenigsten gerechnet.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter“, sangen die Fans nach dem 2:1-Erfolg gegen Schalke. Für Erfolgstrainer Julian Schuster habe die Tabellenführung jedoch „weder vor noch nach dem Spiel irgendeine Rolle gespielt“. Der 41-Jährige weiter: „Die Erfahrung gemacht zu haben, in Unterzahl zu gewinnen und so pressen zu können, ist eine viel wichtigere und größere Tatsache.“ Yuito Suzuki hatte Gelb-Rot gesehen, Keisuke Goto den späten Siegtreffer erzielt.

Lienhart ist in der Innenverteidigung gesetzt, hat alle fünf Ligaspiele über die volle Distanz bestritten. Mit vier Gegentoren gehört er der besten Defensive der Liga an (gemeinsam mit Dortmund und Bayern). Auch in den anderen Bewerben war er dabei – Freiburg hat die erste Pokalrunde erfolgreich gestaltet und in der Qualifikation für die Conference League Hin- und Rückspiel gewonnen. Am Donnerstag geht es in der Ligaphase mit dem Heimspiel gegen Jablonec los.

Roter Zauber

Aber welche Spieler sind neben der starken Defensive derzeit die Erfolgsgaranten im Team? Die Senkrechtstarter Derry Scherhant und Philipp Treu, die zuletzt auch in der Nationalmannschaft überzeugende Debüts hinlegten, sind das eine. Die Spieler, die aktuell aus der zweiten Reihe kommen, das andere. Zu denen gehört auch Matchwinner Goto. Von „rotem Zauber“ sprach Stürmer Igor Matanovic, als er auf seinen Teamkollegen mit den rot gefärbten Haaren angesprochen wurde. Man müsse diesen Weg schon anerkennen, meinte Matanovic über den Sommer-Einkauf vom RSC Anderlecht. Trotz Sprachbarriere habe sich der Japaner bestens integriert.

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Wettbewerbsübergreifend traf Goto in dieser noch jungen Saison bereits zum dritten Mal für den Sport-Club. „Der Junge hat so viel Hunger, nimmt alles an“, lobte Schuster den 21-Jährigen. Man werde noch viel Spaß an ihm haben.

So wie an Vincenzo Grifo schon seit Jahren. Freiburgs Rekordtorschütze spielt hinter Scherhant auf dem linken Flügel derzeit nur eine Nebenrolle, murrt aber nicht – und leistete bei Gotos Siegtor die punktgenaue Vorarbeit. Mit Teamwork an die Tabellenspitze – so könnte man Freiburgs Erfolgsrezept wohl am besten beschreiben.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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