Sturm-Coach: „Als die Gesundheit am seidenen Faden hing, wuchsen alle zusammen“

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Bei Vizemeister Sturm war einen Tag vor dem Europa-League-Heimspiel gegen Olympique Marseille (Donnerstag, 18.45 Uhr, live Canal+) noch einmal die schwere Verletzung von Tormann Daniil Chudjakow, der sich beim 6:1 gegen den GAK einen Unterschenkelbruch zugezogen hatte, großes Thema.

 „Als seine Gesundheit am seidenen Faden hing, wuchs die Mannschaft zusammen“, sagt Ingolitsch. „Wir halten in dieser schwierigen und intensiven Zeit zusammen.“ Ingolitsch nennt die Mannschaft den „Circle of Trust“. Dieser „Circle“ wird immer kleiner, die Zahl der Verletzten ist beinahe zweistellig. „Aber das Kollektiv ist vielleicht so stark wie überhaupt noch nie.“

Und dieser Zusammenhalt soll gepaart mit der Energie zum ersten Sieg in der laufenden Liga-Phase führen, nachdem es gegen Rennes ein 0:0 und in Bournemouth ein 0:3 gegeben hat. „Wenn wir die Energie aus dem GAK-Match mitnehmen, ist viel möglich“, sagt Simon Seidl, der im Derby eine Topleistung brachte und der vor allem mit dem neuen Torjäger Oumar Diakite (bereits sechs Tore) ein Traumduo bildet. 

Vertrauen darf man auch dem Chudjakow-Ersatz Ammar Helac. „Er ist ja schon ein routinierterer Tormann, aber auch für ihn war die Situation nicht einfach. Aber er hat schon gegen Lustenau bewiesen, dass er stets bereit ist und der Mannschaft helfen kann. Ich kenne ihn außerdem aus meinen Altacher Zeiten“, sagt Ingolitsch. 

„Wollen auf Sieg spielen“

Und wie wird Ingolitsch die Partie gegen Marseille anlegen? „Es wird ein ganz anderes Spiel wie gegen den GAK, sondern eher wie jenes gegen Rennes, wir werden weniger lange Bälle sehen, weniger ein Kampfspiel. Es wird um ein sauberes Pressing gehen, weil Marseille im Positionsspiel eine unglaubliche Ausprägung hat. Sie wollen alles spielerisch lösen mit guten Individualisten.“ Nachsatz: „Wir müssen alles reinwerfen, eine mutige Leistung bringen und auf Sieg spielen.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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