Drohnenangriff auf russische Raffinerie durch Ukraine

Politik

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff östlich der russischen Hauptstadt Moskau ist nach russischen Angaben ein Industrieunternehmen getroffen worden. Bei dem „massiven Drohnenangriff“ in der Nacht auf Sonntag habe ein „Industrieunternehmen im Bezirk Kstowo erheblichen Schaden erlitten“, teilte der Gouverneur der russischen Region Nischni Nowgorod, Gleb Nikitin, mit. Insgesamt seien „mehr als 100 Drohnen zerstört“ worden. In der Ukraine gab es unterdessen Tote und Verletzte.

In Kstowo habe es keine Opfer gegeben, fügte Nikitin hinzu. Ukrainische Medien berichteten von einem Angriff auf die dortige Ölraffinerie. Diese sei „eine der größten Ölraffinerien Russlands, die Kraftstoffe und Schmierstoffe produziert“. Am Freitag hatte Moskau erklärt, die Ukraine habe ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien nach einer mehrtägigen „Pause“ wieder aufgenommen.

Als Reaktion auf die russischen Angriffe hat die ukrainische Armee immer wieder Attacken auf die russische Energieinfrastruktur ausgeführt, um die kriegswichtigen Öl- und Gaseinnahmen des Kremls zu schmälern. In den vergangenen Tagen hatten die ukrainischen Truppen diese Angriffe aber ausgesetzt. Zuvor hatte der im Wahlkampf stehende US-Präsident Donald Trump Kiew scharf für die Angriffe kritisiert, weil er sie für die steigenden Energiepreise weltweit und in den USA verantwortlich machte.

Hunderttausende ukrainische Haushalte nach russischen Attacken ohne Strom

Nach Attacken auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj Hunderttausende Haushalte ohne Strom. Die Angriffe in der Nacht auf Sonntag hätten vier Regionen des Landes getroffen, teilte Selenskyj auf Telegram mit. „Die Intensität der Angriffe ist sehr hoch, und Russland versucht, den Mangel an Abfangraketen für ballistische Raketen maximal auszunutzen“, erklärte Selenskyj.

  Trump droht Iran mit neuen Angriffen: „Das können wir in 10 Minuten erledigen“

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Gemeinde Kosijatyn in der zentralukrainischen Region Winnyzja sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei Kinder seien bei der Explosion zwischen einem Wohnhaus und einer Schule verletzt worden, teilte die regionale Militärverwalterin Natalja Sabolotnaja auf Facebook mit.

…read more

Source:: Kurier.at – Politik

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.