Zackenstreit: Toblerone-Mutter verklagt vegane Schokoladenmarke

Wirtschaft

Catherine Dodd, die Gründerin von Catherine’s Originals, weist die Vorwürfe zurück. Die Form ihrer Tafeln stehe für ein „O“ wie in „Originals“. Die Unternehmerin bezeichnet die Klage das Konzerns als beängstigend für ein kleines Unternehmen, in dessen Aufbau man viel Sorgfalt und harte Arbeit gesteckt habe.„Wir stehen voll und ganz hinter dem Produkt und der Identität, die wir geschaffen haben“, so Dodd gegenüber der Zeitung. Laut ihrem Anwalt verfüge O’bar über ein unverwechselbares Design und eine eigene Identität.

Mondelez hingegen erklärte, die ikonische Toblerone-Form sei eines der bekanntesten und unverwechselbarsten Produktdesigns in Großbritannien und seit 1929 ein Wahrzeichen der Marke. In der Schweiz wurde sie 1909 zum Patent angemeldet. Mondelez habe habe über mehrere Monate hinweg versucht, die Angelegenheit konstruktiv und direkt mit Catherine’s Originals zu klären, habe jedoch keine Einigung erzielen können.

Nicht der erste Fall von Markenrechtsklage

Der Toblerone-Eigentümer geht seit Jahren gegen Nachahmer vor. Schon 2017 wollte die britische Billigkette Poundland einen Riegel namens „Twin Peaks“ mit Doppelzacken auf den Markt bringen. Nach einem Einspruch von Mondelēz verschob Poundland den Start, die Schokolade kam später mit geänderter Form und Verpackung in die Läden.

In der Schweiz verklagte der Konzern 2020 das Berner Start-up Swissone. Nach mehreren Verfahren einigten sich beide Seiten 2024 auf einen Vergleich, Swissone formt seinen Riegel seither weniger kantig.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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