Studie: Intelligentes außerirdisches Leben könnte längst die Galaxie erforscht und die Erde besucht haben

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NASA Milky Way

Laut einer neuen Studie, könnte es in der Milchstraße viele außerirdische Zivilisationen geben, die sich über die Sterne ausgebreitet haben.
Die Studie bietet neue Perspektiven auf das Fermi-Paradoxon, hinter dem die Frage steht, weshalb bislang keine Anzeichen intelligenten außerirdischen Lebens in unserer Galaxie gefunden wurden.
Es gibt viele Szenarien, in denen Außerirdische existieren könnten, schreiben die Autoren der Studie. Sie gehen sogar davon aus, dass Aliens die Erde vor längerer Zeit bereits besucht haben könnten.
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In der Milchstraße könnte es mehrere interstellare außerirdische Zivilisationen geben. Wir wissen nur nichts von ihnen, weil sie uns seit 10 Millionen Jahren nicht mehr besucht haben.

Eine im letzten Monat im „Astronomical Journal“ veröffentlichte Studie geht davon aus, dass sich intelligentes außerirdisches Leben möglicherweise Zeit nimmt, um die Galaxie zu erforschen, und die Bewegung der Sternensysteme nutzt, um das Springen von Stern zu Stern zu erleichtern.

Die Arbeit bietet eine neue Antwort auf das sogenannte Fermi-Paradoxon, hinter dem die Frage steht, weshalb bislang keine Anzeichen intelligenten außerirdischen Lebens in unserer Galaxie gefunden wurden.

Das Paradoxon ist ein Gedankengang des berühmten Physikers Enrico Fermi, der die Frage stellte: „Wo sind alle?“

Eigentlich hinterfragte Fermi die Durchführbarkeit des Reisens zwischen den Sternen. Doch heute steht seine Frage stellvertretend für die Zweifel an der Existenz von Außerirdischen.

Der Astrophysiker Michael Hart ging dieser Frage nach, und argumentierte in einer Veröffentlichung von 1975, dass es in den 13,6 Milliarden Jahren seit der Entstehung der Galaxie genügend Zeit für intelligentes Leben gegeben hätte, um die Milchstraße zu kolonisieren. Da wir aber bislang nichts davon mitbekommen haben, schloss Hart daraus, dass es in unserer Galaxie kein anderes hochentwickeltes Leben geben kann.

Die neue Studie bietet eine andere Antwort auf die Frage: Vielleicht nehmen sich die Aliens nur Zeit und gehen strategisch vor, so der Vorschlag der Autoren.

„Wenn Sie die Bewegung der Sterne bei der Lösung des Problems nicht berücksichtigen, haben Sie im Grunde genommen eine von zwei Lösungen“, sagte Jonathan Carroll-Nellenback, Informatiker und Hauptautor der Studie, gegenüber Business Insider. „Entweder verlässt niemand seinen Planeten oder wir sind die einzige technologische Zivilisation in der Galaxie.“

Sterne (und die Planeten um sie herum) umkreisen das Zentrum der Galaxie auf unterschiedlichen Wegen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dadurch nähern sich manche gelegentlich einander an, betonte Carroll-Nellenback. Die Außerirdischen könnten also darauf warten, dass ihnen ihr nächstes Ziel näher kommt, heißt es in der Studie.

In diesem Fall würde es länger dauern, bis sich

Source:: Business Insider.de

      

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