Zum Tod des Documenta 11-Kurators : Okwui Enwezor war rastlos aus Prinzip

Kultur

Bevor Okwui Enwezor im Jahr 2011 die künstlerische Leitung des Münchner Hauses der Kunst übernahm, hatte er noch einiges zu tun. In London stand eine Ausstellung unter dem Titel „Rigorously Eclectic“ an, in Paris war die Kunsttriennale vorzubereiten, und für das Projekt „Meeting Points 6“ war der 1963 in Nigeria geborene, in den USA ausgebildete Ausstellungskurator, Philosoph, Schriftsteller und Dichter in gleich neun arabischen und europäischen Metropolen unterwegs, um ein ineinander verschlungenes Theorie- und Kunstprojekt auf den Weg zu bringen. Ungebundene Rastlosigkeit war Teil des Kunstverständnisses von Okwui Enwezor, der im Jahr 2002 als Chef der Documenta 11 der erste außereuropäische Kurator auf dem Posten der kleinen Weltkunstweltmeisterschaft im nordhessischen Kassel war.

Kritik am euro-amerikanisch fixierten Kunstbetrieb

Enwezors Berufung nach Kassel war trotz aller beschämenden historischen Verspätung deutlich als kunstpolitisches Signal wahrgenommen worden. Die Kritik an einem euro-amerikanisch…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Kultur

      

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