Die heiklen Fälle bei Rapid: Vertrauen in Nunoo, Geduld mit Schöller

Sport

Einer der Erfolgsfaktoren von Rapid in dieser Saison war für Johannes Hoff Thorup die lange Länderspielpause mit dem Test gegen Venedig.

Der Chefcoach schwärmt, wie der Kader beim Kurztrainingslager in Italien noch einmal enger zusammengerückt ist und konzentriert auf den zweiten Teil der Saison hingearbeitet hat. (Öffentlich dominierten damals die Ultras und ihre in Venedig gestohlenen „Fetzn“).

Tatsächlich folgten danach fünf Siege in Folge – gegen den LASK (2:0), Hartberg (3:1), Lustenau (5:1), Vienna (3:0) und das 2:0 im Derby gegen die Austria. Am Freitag, knapp vor halb 10, beginnt für den Tabellenführer die nächste Länderspielpause.

Davor soll gegen das Ligaschlusslicht WAC vor abermals mehr als 20.000 Fans noch das halbe Dutzend an Siegen vollgemacht werden.

Erneut wird es in der ersten Hälfte der Länderspielpause ein Testmatch geben.

Mit einem besonderen Comeback. Daniel Nunoo, der als Teambuilding-Maßnahme bereits mit nach Venedig durfte, ist nach seiner Rückkehr in das Mannschaftstraining bereit für erste Minuten.

„Vom Potenzial überzeugt“

Deswegen hat Sportchef Markus Katzer seinen bereits im Frühjahr im KURIER angekündigten Vertrauensvorschuss vollzogen: Obwohl der 20-Jährige seit einem halben Jahr nicht spielen konnte, wurde der bis 2027 laufende Vertrag mit dem Flügelstürmer bis 2030 verlängert.

„So wie unser Trainer bin auch ich vom außergewöhnlichen Potenzial von Nunoo überzeugt“, sagt Katzer, der außerdem betont, „dass sich Daniel in einer schwierigen Zeit vorbildlich verhalten hat.“

Der Hintergrund: Nachdem Hoff Thorup den Sprinter forciert und in fünf Spielen eingesetzt hatte, verletzte sich Nunoo gegen Salzburg (1:0) schwer am Oberschenkel.

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Weil das Talent aus Ghana die Verletzung kaum spürte, war es ungewöhnlich schwer (und mit Rückschlägen verbunden), die richtige Reha-Intensität zu finden.

Weitere Verzögerung

Auch Jakob Schöller ist so ein Fall, der mit dem „üblichen Fußballer-Programm“ zu Muskelverletzungen neigt. Deswegen war Hoff Thorup nicht glücklich, dass der ÖFB den damals rekonvaleszenten Innenverteidiger für das U-21-Team einberufen hat: Um ja keine neue Verletzung zu riskieren, wurde Schöller beim ÖFB kaum Belastungen ausgesetzt.

Dass Schöller – so wie es der ursprüngliche Zeitplan in Hütteldorf vorsah – neben Nunoo in dieser Länderspielpause sein Comeback gibt, ist damit wohl zu riskant geworden.

Der Vizekapitän soll durch ein spezielles Aufbautraining noch weiter stabilisiert werden, ehe das grüne Licht für 100 Prozent vom intensiven Mannschaftstraining unter Hoff Thorup folgt.

In der zweiten Novemberhälfte soll es so weit sein.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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