In welchen Sportarten gleiches Preisgeld für Frauen und Männer gilt

Sport

Wie bei den Tennis Grand Slams sind die Preisgelder nur in wenigen Weltsportarten zwischen den Geschlechtern angeglichen. So gibt es bei Olympischen Spielen gleiche Preisgelder für Frauen und Männer – auch wenn die nationalen Verbände dann wiederum unterschiedlich viel für ihre eigenen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern zahlen. Zwischen Geschlechtern wird da aber meist nicht unterschieden.

Bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften gibt es seit den 1990er-Jahren gleiches Preisgeld für Frauen und Männer. Die Disziplinen unterscheiden sich zwar zwischen Männern und Frauen teilweise leicht, die Prämienstruktur ist aber gleich.
Ebenfalls seit den Neunzigern zahlen die wichtigsten internationalen Beachvolleyball-Turniere Frauen und Männern dieselben Preisgelder. Der entscheidende Schritt dazu kam 1998. Beachvolleyball gilt heute oft als Beispiel dafür, dass beide Wettbewerbe ähnlich stark vermarktet werden können.

Mut zur Veränderung

In einer früher stark männerdominierten Sportart sorgte die Angleichung der Preisgelder für deutlich mehr Akzeptanz der Sportlerinnen: Dem Wellenreiten. Die World Surf League beschloss 2019, Männern und Frauen bei Elite-Events gleich hohe Preisgelder auszuzahlen. Der Effekt machte sich bezahlt: Surferinnen erhielten in der Folge nicht nur gleich viel Preisgeld wie ihre männlichen Kollegen, sondern auch bessere Platzierung an den Wettbewerbstagen und somit auch in Medien – also insgesamt mehr Sichtbarkeit. Das führte dazu, dass Surferinnen bekannter wurden und somit auch das Sponsoreninteresse stieg – in einer Sportart, die stark von Sponsoren abhängt. Von einem „Modell für andere Sportarten“ war damals die Rede.
Mit der Zeit zogen andere Sportarten nach. Heute gibt es gleiches Preisgeld etwa bei Snowboard-Weltcups,
bei Freeski-Events,
im Skateboarden,

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Klettern oder
einigen Mountainbike-Serien.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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