
Nach Handgreiflichkeiten in der Kabine von Real Madrid zwischen Federico Valverde und seinem Teamkollegen Aurelien Tchouameni sprach der Verein eine Strafe in enormer Höhe aus.
Beide Spieler müssen je 500.000 Euro bezahlen. Bei den internen Ermittlungen hätten beide Spieler Reue gezeigt und die Verantwortung für das Geschehene übernommen, schrieb Real in einer Mitteilung. „Darüber hinaus haben sie sich bei dem Klub, ihren Mitspielen, dem Trainerstab und den Fans entschuldigt.“ Für Real Madrid ist das interne Verfahren hiermit abgeschlossen.
Was tatsächlich in der Kabine geschehen ist, bleibt damit unklar. „Während des Streits stieß ich versehentlich mit der Stirn gegen einen Tisch und zog mir dabei eine kleine Schnittwunde zu, die einen Routinebesuch im Krankenhaus erforderte“, schrieb Valverde auf Instagram. Tchouameni äußerte sich zunächst nicht zu der Fehde.
Valverde bedauerte den Vorfall. „Es tut mir wirklich leid, denn die Situation schmerzt mich, der Moment, den wir gerade durchmachen, schmerzt mich“, fügte der Uruguayer hinzu und beklagte, dass jemand den Vorfall sofort den Medien gesteckt habe. „In einer normalen Kabine kommen solche Dinge vor und werden intern geklärt, ohne an die Öffentlichkeit zu gelangen. Offensichtlich steckt jemand dahinter, der die Geschichte schnell verbreitete.“
Spanische Sportmedien hatten zuvor von einer blutenden Platzwunde am Kopf berichtet, die von Ärzten noch vor Ort habe genäht werden müssen. Real teilte mit, Valverde habe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und werde sich zehn bis 14 Tage erholen müssen.
Ob Tchouameni im Clasico gegen Barcelona am Sonntag spielen wird, blieb unklar.
Source:: Kurier.at – Sport



