Sinner setzte sich in Rom gegen Ofner durch

Sport

Rom hat seinen Helden. Jannik Sinner zog im altehrwürdigen Foro Italico schon im Training die Massen an, beim Aufwärmen für das Duell am Samstag mit dem Steirer Sebastian Ofner waren mehr Fans am Court als bei vielen Matches. Im Spiel selbst hielt Sebastian Ofner tapfer mit, dennoch setzte sich Favorit Sinner letztlich klar 6:3, 6:4 durch.

Als Sinner über einen abgeschirmten Gang Richtung Medienzentrum schritt, liefen die Telefone heiß. Und zwar deren Kameras. Kaum jemand fand dieser Tage eine derart große Aufmerksamkeit wie der Lokalmatador. Kein Wunder, die Tifosi lechzen nach einem Heimsieg im Foro Italico – für den letzten sorgte Adriano Panatta. Und das ist genau 50 Jahre her.

Das Interesse ist nachvollziehbar. Von den Grand-Slam-Turnieren fehlt ihm nur noch der Siegerscheck bei den French Open, die Australian Open (2), Wimbledon und die US Open gewann der 24-Jährige bereits. Triumphiert er in Paris, was nach der Absage seinen großen Konkurrenten Carlos Alcaraz wahrscheinlich ist, holt er sich als zehnter Spieler den Karriere Slam (Titel bei allen Grand Slams).

Und von den acht Masters-Titeln (zweithöchste Kategorie) fehlt ihm nur noch ein Turnier auf den „Career Golden Masters“ – das ist ausgerechnet das Heimturnier in Rom. In der Geschichte des Sports erreichte bislang nur Novak Djokovic diesen Meilenstein. Der 38-jährige Serbe ist übrigens in Rom kein Anwärter mehr auf den Turniersieg, er scheiterte am aufstrebenden Kroaten Dino Prizmic in drei Sätzen.

Dennoch: Wenig überraschend hält der 24-fache Grand-Slam-Sieger auch den Rekord der meisten Masters-Siegen in einem Kalenderjahr (2015: sechs von neun). Sinner hat sich heuer bisher alle Titel bei den Masters-Events (Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid) gesichert. 2026 verlor Sinner überhaupt erst zwei Matches: Im Halbfinale der Australian Open gegen Djokovic, im Februar gegen den Tschechen Jakub Mensik in Doha. Seit rund drei Monaten ist Sinner unbesiegt.

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Sabalenka out

Die Nummer eins bei den Frauen ist ausgeschieden. Aryna Sabalenka unterlag der 36-jährigen Rumänin Sorana Cirstea 6:2, 3:6 und 5:7.

Zumindest ein Topergebnis darf man Österreichs neuer Topspielerin zutrauen. Anastasia Potapowa marschierte in Madrid zuletzt bis ins Halbfinale und trifft am Sonntag in Rom in der 3. Runde Russin Ljudmila Samsonowa (11 Uhr).

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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