Blau-Weiß gegen GAK im Abstiegsfinale, Altach, WSG und WAC gerettet

Sport

Altach, GAK, WAC, WSG, Blau-Weiß Linz. Vor der vorletzten Runde mussten noch fünf von sechs Klubs um den Klassenerhalt zittern und Rechenaufgaben anstellen, lediglich die Rieder durften sich in Sicherheit wiegen und Nerven schonen.

Nach den 90 Minuten, also eine Runde vor dem Schlusspfiff der Saison, hat die Zitterpartie für Altach, die WSG Tirol und den Wolfsberger AC ein Ende genommen.

Zwei Teams bleiben somit übrig, die einander in der letzten Runde begegnen. BW Linz empfängt dann den GAK zum ultimativen Showdown.

Hin und her 

Man wagte allerorts Seitenblicke auf die anderen Schauplätze, denn alles hing voneinander ab.

Auf dem Innsbrucker Tivoli war die WSG Tirol die aktivere Mannschaft und ging durch einen schönen Schuss von Baden Frederiksen gegen BW Linz 1:0 in Führung. Ein Rückschlag für den Tabellenletzten.

Es kam noch schlimmer, als in Ried der Wolfsberger AC einen Handelfmeter zugesprochen bekam, Schöpf Nerven bewahrte und zum 1:0 verwandelte. Um 17.33 Uhr stand Linz als Absteiger fest.

Dabei wollten die Rieder den ersten Platz in der Qualifikationsgruppe absichern, hatten aber große Probleme, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. Im Gegenteil, auch nach der Pause war der WAC das deutlich gefährlichere Team, Goalie Leitner hielt Ried noch im Rennen, vereitelte zwei große Chancen durch Zukic und Piesinger.

Der WAC hätte vorzeitig den Auswärtssieg sichern können.

Linzer Hoffnung

Währenddessen wartete BW Linz weiterhin auf den ersten Torschuss auf dem Innsbrucker Tivoli. 71 Minuten lang glänzte man durch Ungefährlichkeit. Dann aber kam Simon Seidl, spielte seine Technik aus, schoss, sogar aufs Tor, ja gar ins Tor. 1:1, die Linzer Hoffnung erfuhr plötzlich ganz neue Nahrung.

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In Ried verteidigte der WAC tapfer die knappe Führung, Ried wiederum versuchte, die Niederlage abzuwenden, was aber nicht gelang.

Damit müssen die Oberösterreicher in Altach zumindest ein Remis holen, um den ersten Tabellenplatz zu verteidigen.

In Innsbruck tat sich im Finish nichts mehr, weshalb die WSG die Klasse hält, die Linzer aber noch hoffen dürfen.

Kurios war, dass die dritte Partie erst 20 Minuten später zu Ende war. Aber nicht aufgrund des starken Regens.

Weil der GAK daheim bei grenzwertigen Verhältnissen nach einem heftigen Gewitter über Graz gegen Altach nur ein 2:2 holte, sind die Grazer nicht gerettet. Es liegt am fehlenden Sternderl, das den GAK bei Punktegleichheit nach unten stoßen würde.

Technische Schiri-Probleme

Für die Vorarlberger trafen Greil und Demaku absolut sehenswert. Das Spiel ging unfreiwillig in die Verlängerung, weil zur zweiten Hälfte das Headset der Unparteiischen streikte.

Der GAK versuchte im Finish alles, kam durch Maderner in der 86. Minute zum 1:2 und in der langen Nachspielzeit zum Ausgleich. Das 2:2 durch Satin in der 98. Minute war am Ende doch zu wenig.

Der GAK muss zittern.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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