Beste kleinere Flughäfen: Wien auf Rang 13

Wirtschaft

Wien schafft beim Ranking der besten kleineren Flughäfen den Platz 13 von 35 ab. Lange Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen, ineffiziente Verbindungen zwischen Gates und Terminals sowie geringe Wettbewerbsintensität sind Kritikpunkte. Schon zum zweiten Mal wurden eben den 25 größten internationalen Flughäfen wurden die besten 35 kleineren Flughäfen weltweit ermittelt. 

Durchgeführt wird der sogenannte World Consumer Airport Index vom Consumer Choice Center, einer NGO für Konsumentenschutz. Bei den kleineren Flughäfen mit bis zu 47,2 Millionen Passagieren pro Jahr schafft der Flughafen Düsseldorf erneut Platz eins. Zu verdanken hat der Flughafen das dem Angebot an Dienstleistungen und Annehmlichkeiten für Passagiere.

Zürich konnte sich auf Platz zwei verbessern. Ausschlaggebend dafür war die verbesserte Wartezeit an den Sicherheitskontrollen auf nur drei Minuten. An dritter Stelle steht Kopenhagen, wobei der beschränkte nächtliche Betrieb und das Fehlen von Ride-Hailing-Diensten wie Uber Grund für die Drittplatzierung waren. 

Weitere Flughäfen in den Top zehn der kleineren Flughäfen sind: Helsinki, Malpensa, Oslo Gardermoen, München, Vancouver International, Brüssel und Berlin Brandenburg. Die Platzierungen basieren auf einer Vielzahl von Kriterien, darunter Lage, Verkehrsanbindung, das Angebot an Geschäften und Restaurants sowie weitere Service- und Infrastrukturmerkmale. 

Frankfurt schneidet schlecht ab

Der schlechteste deutsche Flughafen im Ranking der größeren Flughäfen ist Frankfurt. Er belegt lediglich Platz 23 von 25. Insgesamt zählt er zu den schlechtesten Flughäfen weltweit (Platz 51 von 60). Einen Abzugspunkt bekommt der Flughafen Frankfurt nachdem der vor kurzem in Betrieb genommene Skyline-Zug (Verbindung Terminal 1 und 3) nach nur einem Monat wieder eingestellt werden musste. Stattdessen müssen Reisende eine länger Shuttlebus-Verbindung nutzen. Hinzu kommen eine mangelhafte Beschilderung sowie die verzögerte Eröffnung von Terminal 3. 

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Weltweiter Rückgang der Passagierzahlen

Das weltweite Passagieraufkommen ging Anfang und Mitte 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent zurück. Auch die Folgen des Iran-Kriegs, also der Rückgang des Ölangebots und höhere Kerosin-Preise, stellen Probleme für den Luftverkehr da. Fluggesellschaften können weniger Flüge anbieten und unrentable Verbindungen werden gestrichen. Flughäfen mit organisatorischen Defiziten, wie etwa Frankfurt, haben mit diesen Voraussetzungen noch mehr Schwierigkeiten Passagiere zu halten. 

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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