BOKU macht ehemaligen Modul-Standort zum Forschungscampus

Wirtschaft

Die Absiedlung der Tourismusschule Modul aus der Peter-Jordan-Straße schuf Platz für die Nachnutzung durch die Boku. Denn das frühere Modul liegt am Campus Türkenschanze. Nun sollen laut Bundesimmobiliengesellschaft zwei Gebäude – ein neues modernes Forschungsgebäude sowie eine adaptierte Kommunikationsdrehscheibe mit Servicecenter – entstehen.

Im neuen „Construction Innovation Lab“ soll kreislauffähiges Bauen nicht nur erforscht, sondern auch während der Errichtung umgesetzt werden. Den Architekturwettbewerb entschied das Wiener Büro GC Architektur für sich. Das Tragwerk soll zeigen, dass an ressourcenschonenden und kreislauffähigen Konstruktionen geforscht wird. Die transparente Gestaltung wird zudem Einblicke in das Roboterlabor ermöglichen. Der Baustart ist für 2028 geplant.

Das Siegerprojekt für die Adaptierung des Modul-Gebäudes stammt vom Wiener Büro Riepl Kaufmann Bammer. Das charakteristische Erscheinungsbild bleibt erhalten: Die Aluminiumfassade wird abgenommen, gereinigt, wieder montiert, die Gebäudehülle energetisch ertüchtigt, zusätzliche Fenster bringen Tageslicht ins Gebäude.

Am Standort zwischen den 13 Gebäuden sollen mehrere Institute zusammengeführt werden, ein „Campus Walk“ das Gebäude mit dem Boku-Campus verknüpfen. Geplant sind neue Lern-, Arbeits- und Veranstaltungsflächen, ein Kaffeehaus, ein Nahversorger und ein Dachgarten.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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