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Über das Vermögen der Tripus Haustechnik GmbH mit Sitz in Ilz, Steiermark, wurde am 17. September am Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz ein Sanierungsverfahren eröffnet. Das Unternehmen ist in den Bereichen Gas-, Wasser-, Heizungs- und Sanitärinstallationen tätig. 53 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.
Die Insolvenzursachen
„Die Schuldnerin hat selbst einen Antrag auf Insolvenzeröffnung bei Gericht gestellt. Zu den Insolvenzgründen führt sie aus, dass die Steigerung der Materialkosten und die Entwicklung der Kostenlandschaft insgesamt zu wirtschaftlich negativen Projekten geführt habe. Weiters sei die Liquiditätssituation im Betrieb aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen (z. B. lange Zahlungsziele, notwendige Finanzierung von Vorleistungen) zunehmend belastet gewesen“, so der KSV1870. „Zu den Gründen der Insolvenz wird der KSV1870 in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung entsprechende Recherchen anstellen.“
Die Schulden
Die Verbindlichkeiten werden mit 1,3 Millionen Euro beziffert.
Die Zukunft
Trotz der Schieflage gibt sich das Unternehmen kämpferisch: Die Auftragslage sei aktuell zufriedenstellend, heißt es im Insolvenzantrag. Die Firma strebt daher einen Sanierungsplan an und bietet den Gläubigern die gesetzliche Mindestquote von 20 Prozent.
Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Bertram Schneeberger in Hartberg bestellt.
Überprüfung der Angemessenheit
„Er muss nun prüfen, ob eine Fortführung des Betriebes möglich ist – eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Sanierung“, so KSV1870-Experte Klaus Schaller. Der KSV1870 wird Sanierungsplanvorschlag auf seine Angemessenheit und Finanzierbarkeit hin überprüfen.
Die erste Prüfungstagsatzung findet am 17. November statt, über den Sanierungsplan wird am 1. Dezember 2026 abgestimmt.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



