Stocker-Vorschlag: So soll sich das Zukunftsdepot für Sparer rechnen

Politik

Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger von den Neos macht sich im ORF-Sommergespräch für eine Reformdividende stark, SPÖ-Chef Andreas Babler will die öffentliche Finanzierung privater Krankenanstalten abschaffen und Christian Stocker?

Der ÖVP-Chef und Kanzler nutzt das Gespräch mit Simone Stribl, um sich für eine Veranlagungsform abseits des Bausparers und Sparbuches stark zu machen.

Grund: Österreichs Haushalte verfügen laut Oesterreichischer Nationalbank OeNB über 937 Milliarden Euro an Geldvermögen. Diese sind allerdings konservativ respektive vorsichtig veranlagt. Das heißt, ob des Niedrigszinsniveaus ist die Rendite spärlich. Mit dem sogenannten „Zukunftsdepot“ soll langfristiges Ansparen allerdings attraktiver werden, also eine höhere Rendite abwerfen.

„Mit dem Zukunftsdepot schaffen wir dafür eine neue Möglichkeit. Statt Geld nur auf die Seite zu legen, soll es langfristig investiert werden und über die Jahre wachsen können. So machen wir es leichter, Schritt für Schritt Vermögen aufzubauen“, wird Stocker in einer Aussendung vorab zitiert.

Wie funktioniert das Ansparen?

Für jedes Kind, so der Plan, das unter 18 Jahren ist, soll ein solches Zukunftsdepot eröffnet werden können. 

Pro Jahr kann man bis zu 5.000 Euro ansparen und bis zum 18. Geburtstag des Kindes – so der Vorschlag von Stocker – fällt keine Kapitalertragsteuer an. Und: Der bis dahin angesparte Depotwert kann steuerfrei entnommen werden. Die KESt von 27,5 Prozent entfällt. 

Wer 50 Euro pro Monat spart…

… also 600 Euro pro Jahr auf das Zukunftsdepot eines Kindes einzahlt, kann nach 18 Jahren bei einer durchschnittlichen Rendite von rund 21.000 Euro ausgehen. Durch die Steuerbefreiung spart man sich laut Berechnungen des Kanzleramtes 2.800 Euro.

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Wer 150 Euro monatlich ansparen kann (1.800/Jahr) kann nach 18 Jahren bei einer durchschnittlichen Rendite von 63.000 Euro ausgehen. Durch die Steuerbefreiung spart man sich laut Berechnungen des Kanzleramtes bei der Entnahme 8.500 Euro.

Wer 5.000 Euro/Jahr ansparen kann (416 Euro/Monat) kann nach 18 Jahren bei einer durchschnittlichen Rendite von 175.000 Euro ausgehen. Durch die Steuerbefreiung spart man sich laut Berechnungen des Kanzleramtes bei der Entnahme 23.700 Euro.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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