Einigung mit dem Verband: Die Teamspielerinnen beenden Boykott

Sport

Zwischen dem österreichischen Eishockeyverband und dem Frauen-Nationalteam wurde eine Einigung erzielt. Wie der Verband auf seiner Homepage und die Gewerkschaft younion mitteilte, gebe es ein neues Vergütungs- und Entschädigungsmodell für alle drei Nationalteams (Frauen, Männer und Para), das ab 2027 in Kraft tritt.

Außerdem seien weitere Punkte bezüglich der Organisation und Kommunikation für und mit den Spielerinnen fixiert worden. Ausgangspunkt war ein langer Arbeitskampf der Nationalteamspielerinnen. Trotz des historischen Aufstiegs in die A-WM fehlten professionelle Rahmenbedingungen. Nach der öffentlichen Eskalation wurden zahlreiche Forderungen aufgegriffen und in einer Vereinbarung festgehalten.

Bei der WM wird es keinen Boykott geben

Im August gingen die Spielerinnen wegen der erfolglosen Verhandlungen mit ihren Forderungen nach fairen und professionellen Rahmenbedingungen an die Öffentlichkeit und drohten den Boykott der WM in Dänemark (ab 6. November) an.

Künftig sollen sie von einer verstärkten medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung profitieren. Einberufungen erfolgen früher, Termine und Reiseinformationen sollen rechtzeitig kommuniziert werden und regelmäßige Gespräche mit dem Verband für mehr Verlässlichkeit sorgen. Teamspielerin Charlotte Wittich erklärt: „Wir wollten nie Sonderbehandlung, sondern Bedingungen, die einem Nationalteam auf diesem Niveau gerecht werden.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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