Digitaler Euro: Kommt die Gebührenfreiheit bis zehn Euro?

Politik

Kleine Einkäufe mit dem digitalen Euro sollen nach dem Willen Italiens künftig ohne Gebühren möglich sein. Die italienische Regierung setzt sich auf EU-Ebene dafür ein, dass bei Zahlungen bis zu einem Betrag von zehn Euro keine Gebühren anfallen. Das Ziel: Kleine und Kleinstunternehmen sowie Verbraucher sollen bei elektronischen Zahlungen entlastet werden.

Italien wolle mit der Initiative den Einsatz elektronischer Zahlungsmittel fördern und gleichzeitig verhindern, dass vor allem kleinere Unternehmen durch zusätzliche Kosten belastet werden, hieß es aus dem Finanzministerium in Rom. Der Vorstoß knüpft an ein Protokoll an, das das italienische Wirtschafts- und Finanzministerium (MEF) im Juni unterzeichnet hat. Darin geht es darum, die Kosten für Händler bei der Annahme elektronischer Zahlungen zu senken und zugleich transparenter und besser vergleichbar zu machen.

Einführung erst für 2029 vorgesehen

Der EU-Rat, das Europäische Parlament und die EU-Kommission arbeiten derzeit an den rechtlichen Grundlagen für den digitalen Euro. Die Einführung ist nach derzeitigem Stand für 2029 vorgesehen. Der digitale Euro soll als digitales Zahlungsmittel der Europäischen Zentralbank neben dem Bargeld etabliert werden und europaweit für Zahlungen genutzt werden können.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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